16. September 2010
Das Beindrücken zählt zu den beliebtesten Übungen in jedem Fitness Studio. Die Beindrückmaschine ist stets eng umlagert. Allein durch ihren optischen Aufbau eignet sie sich schon hervorragend zum kommunikativ unterstützten Trainieren und zum direkten Vergleichen mit der Konkurrenz. Hier finde meist eine sehr starke Unterhaltung statt. Warum Sie mit Beindrücken aber auch so gut zu muskulösen Beinen gelangen, das erklären wir Ihnen hier.
Die Beindrückmaschine ist so aufgebaut, dass auch der Laie die Bedienbarkeit schnell und intuitiv erkennt. Der Sportler sitzt in einem Polster oder Schalensitz, an dessen Außenseite sich Haltegriffe für die Hände befinden. Viele Trainierende nutzen diese Griffe zu einer besseren Kraftübertragung. Dies ist nicht falsch, trainiert aber mehr den Oberkörper und entlastet die Beine, schmälert damit also den Trainingseffekt. Idealerweise werden die Griffe nur zur kurzzeitigen Sicherung, zum Aus- und Einsteigen genutzt.
Im Sitzen werden die Füße von unten gegen eine Plattform gestemmt, die an einer Schiene schräg nach oben gedrückt werden muss. Diese Bewegung ist so ähnlich wie bei einer Rudermaschine. Die Kraftübertragung findet direkt auf die Oberschenkel statt. Der Trainierende hat dabei seine Beine sehr gut im Blick und kann das Spiel seiner Muskulatur verfolgen. Besonders die Muskulatur an der Außenseite der Oberschenkel zeigt große Bewegung, jedoch müssen auch die Waden und Unterschenkel an der Arbeit beteiligt sein.
Die Beine werden fast ganz gestreckt, jedoch nicht so weit, dass die Knie ganz durchgedrückt werden. In dieser fast kompletten Streckung wird kurz verharrt, dann wird sie langsam wieder gelöst. Die Beine werden zurück gezogen, bis der Winkel unter den Knien etwa 90 Prozent beträgt. Eine größere Entspannung ist nur kontraproduktiv. Auf diese Weise wird während der ganzen Zeit der Einzelübungen ein Grundmaß an Spannung und Kraftaufwand aufrecht erhalten. Erst nach der Stückzahl der Übungen, die für die Wiederholung gewählt werden, findet eine komplette Entspannung der Beine statt.
Auch beim Beindrücken ist es wichtig darauf zu achten, dass die Bewegung gleichmäßig und fließend ausgeführt wird. Ein ruckartiges Reißen schadet der Muskulatur und erweist sich für den Muskelaufbau als ineffektiv. Der Muskel wird besser gekräftigt, wenn er die Bewegung langsam ausführt und in jeder ihrer Facetten dem Kraftaufwand nachspüren kann. So werden die einzelnen Muskelfasern gleichmäßig gestärkt, während Sehnen, Knie und andere Gelenke geschont werden.
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