Die Ernährung sollte nicht nur bei Abnehmwilligen möglichst ausgewogen sein. Ein totaler Verzicht auf spezielle Lebensmittel bringt aber nichts. Einfacher ist es, den Ernährungsplan an vier Tagen in der Woche bewusst zu gestalten.
Die Ernährung spielt bei der Fettreduktion eine bedeutende Rolle. Schließlich greift der Körper beim Grundumsatz erst dann auf Fettreserven zurück, wenn alle Energien aus der Nahrung verbraucht sind. Wer hungert, um abzunehmen, ist allerdings auf dem falschen Weg. Nach jeder Hungerkur stellt sich der sogenannte JoJo-Effekt ein, der einmal abgezehrte Fettpolster schnell wieder entstehen lässt.
Effektiver ist eine ganzheitliche Umstellung der Ernährung, die keinen Stress bereiten soll.
Jedem Abnehmwilligen ist klar, dass der Verzicht auf Zucker und Fett die beste Möglichkeit, Pfunde zu verlieren ist. Aber wer hat nicht auch mal Appetit auf einen Schokoriegel oder ein Vanilleeis? Totale Askese, wenn es um Süßes geht, würden viele Ernährungswissenschaftler begrüßen.
Allerdings stellt sich dann irgendwann der Heißhunger ein. Und der bereitet Stress und sorgt für schlechte Laune. Die 2+2+4-Formel besagt, dass es günstiger ist, an vier Tagen in der Woche auf eine bewusste Ernährung umzusteigen. Die restlichen drei Tage ist normales Essen erlaubt.
Wer sich an zwei Tagen Zeit für das Ausdauertraining nimmt und an zwei Tagen das Krafttraining meistert, ist gut beraten, die Basistage der Ernährung mit diesen vier Tagen zu kombinieren.
An erster Stelle sollte der Flüssigkeitsausgleich stehen. Da man beim Sport besonders viel schwitzt, dürfte dieser leicht umzusetzen sein. Bis zu drei Liter sollte der Sportler an diesen Tagen jeweils trinken.
Wasser und Kräutertees sind erlaubt, Fruchtsäfte nur, wenn sie stark mit Wasser verdünnt sind. Alkohol wird an diesen vier Tagen überhaupt nicht getrunken. Schwarzer, ungesüßter Kaffee hingegen darf genossen werden, da er dem Fettstoffwechsel auf die Sprünge hilft. Mehr als zwei Tassen täglich sollten es aber nicht sein.
Während die Flüssigkeitszufuhr maximiert wird, minimiert sich die Aufnahme an festen Nahrungsmitteln. Schließlich soll der Körper angeregt werden, die Fettdepots aufzubrauchen. Mindestens zwei Portionen Obst und Gemüse pro Tag sind ein Muss. Nach 17 Uhr gehört Rohkost aber nicht mehr auf den Plan, da der Körper diese nur schwer verdauen kann.
Die notwendigen Eiweiße werden durch weißes Fleisch, besser noch Fisch aufgenommen. Letzterer enthält zusätzlich wertvolle ungesättigte Fettsäuren. Pro Kilogramm Körpergewicht sollte ein Gramm Eiweiß aufgenommen werden.
Wer mit Gewürzen großzügig umgeht, spart Salz und aktiviert den Stoffwechsel. Insbesondere Chili, Ingwer und schwarzer Pfeffer kurbeln den Stoffwechsel an. Die Beigabe von Kräutern hilft beim Entschlacken und versorgt den Körper mit Vitaminen.
Bei der Brotauswahl sind Vollkornprodukte den Weizenprodukten vorzuziehen. Sie machen satt und enthalten Ballaststoffe. Ausgewogenes Essen muss also nicht langweilig sein. Selbst beim Abnehmen darf man es sich schmecken lassen.
Bei der Ernährung sollte man auf den glykämischen Index achten. Möglichst nicht so viel Zucker zu sich nehmen. Um nachhaltig Fett zu verbrenne...
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16.05.13 | |
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13.05.13 | |
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