3. September 2009
Forscher aus Leipzig haben auf dem Europäischen Kongress der Kardiologen 2009 in Barcelona über die Wirkung von einem gezielten Ausdauertraining bei Patienten, die an einer Herzschwäche litten, berichtet.
Bei ihrer Studie hatten 60 Patienten, die eine Herzschwäche hatten, sowie 60 gesunden Personen teilgenommen. Menschen, die unter Herzschwäche (Herzinsuffizienz) leiden, haben eine geringere Herzleistung und die Sauerstoffaufnahme wird verringert. Aber durch gezieltes Training konnte man die Sauerstoffaufnahme um 25 Prozent steigern, unabhängig vom Alter der Betroffenen.
Als ideale Sportarten gelten Schwimmen, Radfahren, Joggen und Nordic Walking, aber auch Wandern. Aber nicht nur die Sauerstoffaufnahme wurde verbessert, auch zeigte sich schon nach vier Wochen ein Rückgang der Faktoren bei den Entzündungen. Zusätzlich war auch die Ausdauerkraft bei allen Altersgruppen um 44 bis 47 Prozent gestiegen.
In Deutschland leiden etwa 1,3 Millionen an einer Herzinsuffizienz, die im Alter stärker und häufiger auftritt. So liegt der Prozentsatz bei den 70 bis 80-jährigen zwischen 10 und 20 Prozent.
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