3. April 2010
Von Viola Reinhardt
Normale Aerobic-Trainingseinheiten sind zumeist von einer raschen Choreografie, schnellen Bewegungen und schweißtreibenden Elementen begleitet, die sich gerade für Menschen mit Rückenproblemen als eher negativ erweisen. Salsa-Aerobic eröffnet hier andere Dimensionen, zumal es auch hervorragend für Personen geeignet ist, die ein High-Impact-Training aufgrund einer Rückenproblematik oder Übergewicht nicht betreiben können.
Die Aerobic-Stunde beginnt. Viele Anfänger tummeln sich auf dem Boden des Fitnessraums und sind in freudiger Erwartung was sie in den kommenden 45 Minuten so alles erwarten wird. Salsa-Aerobic hört sich verdächtig nach Hüften schwingen und viel Spaß an, was es denn auch tatsächlich tut. Anstrengend kann es durchaus sein, aber auf einem ganz anderen Niveau als man es von den herkömmlichen Unterrichtsstunden mit einem High-Impact-Aerobic her kennt.
Elemente aus einem Konditions- und Muskelaufbau werden mit viel Hüft- und Armschwung in eine Kombination mit tänzerischen Elementen gebracht. Heiße Latinomusik macht es während dem Training einfach, den Körper in Schwung zu bringen und somit ein ausgefeiltes, jedoch sanftes Ganzkörpertraining zu absolvieren. Tanzschritte werden beim Salsa-Aerobic mit Muskelaufbaueinheiten vereint, so dass man dank der mitreißenden Musik kaum bemerkt, wie effektiv dieses Training sich aufzeigt.
Dank dessen, dass stets ein Fuß auf dem Boden bleibt und man keine anstrengenden Verrenkungen absolvieren muss, wird Salsa-Aerobic auch in vielen Kureinrichtungen zum Einsatz gebracht, die sich auf Rückenbeschwerden und Übergewicht spezialisiert haben. Die Wirbelsäule erfährt während des sportlichen Einsatzes ebenso wenig eine Überbelastung als auch die Kniegelenke, so dass selbst mit 30 Kilo mehr an Gewicht oder einer beginnenden Arthrose die einzelnen Übungen locker ausgeführt werden können.
Insgesamt betrachtet ist das Salsa-Aerobic eine hervorragende Möglichkeit sich fit zu halten ohne sich und den Körper überzustrapazieren. Von Kopf bis Fuß erfährt man so ganz nebenbei eine neue Beweglichkeit, lernt sich aufrechter zu halten und geht nicht nur direkt nach dem Training beschwingter durch den Alltag. Neben der Reduzierung von Rückenproblemen lässt sich mit Salsa-Aerobic auch eine vorhandene Cellulitis eingrenzen, das Herz-Kreislauf-System stärken und die Immunabwehr auf Vordermann bringen. Schon ein- bis dreimal je 45 Minuten alleine oder in einer geführten Gruppe das Salsa-Aerobic ausgeübt zeigt seine Wirkung auf die Straffung der Haut, dem Wachstum der Muskulatur sowie der Kondition.
Für alle, die keine Lust auf ein Gruppentraining oder das Fitnessstudio haben, gibt es übrigens auch CDs, die unter anleitenden Ansagen die einzelnen Trainingselemente klar und deutlich ansagen, so dass selbst Anfänger problemlos ihr ganz privates Trainingsprogramm durchführen können. Es lohnt sich auf jeden Fall, wobei man eines Bedenken sollte: Eine gute Laune ist nach dem trainieren mit Salsa-Aerobic unvermeidbar.
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Hausarbeit aus dem Fachbereich Sport - Bewegungs- und Trainingslehre, Benotung: 1,0, Sprache: Deutsch, Anmerkung...