Abkühlen

Die Abkühlphase, auch Cool Down genannt, sollte bei sämtlichen Sportarten durchgeführt werden

Das Abkühlen bringt den Körper nach einer sportlichen Aktivität wie dem Training oder Wettkampf langsam wieder in den Normalzustand. In der Abkühlphase werden vom Organismus Abfallprodukte abgebaut. Die Muskeln sollten durch Übungen gelockert werden.

Rote Laufbahn mit Beine von Läufer mit weiß-blauen Turnschuhen und schwarzer Leggins
run © Orlando Florin Rosu - www.fotolia.de

Das Abkühlen nach einer Trainingseinheit ist extrem wichtig. Denn es wäre ein großer Fehler, den Körper mitten in einer anstrengenden Belastung einfach aufhören zu lassen.

Viele Menschen trainieren falsch und gefährden ihre Gesundheit, indem sie nach einem Training einfach aufhören, zum Beispiel dann, wenn die Leistungsgrenze erreicht ist. Der Körper - und vor allem das Herz-Kreislauf-System - fühlt sich durch ein solche Vorgehen irritiert. Genau so, wie man ein Training auch nicht mit einem harten Sprint beginnt, sondern sich langsam und konsequent aufwärmt, sollte man nach Beendigung des Trainings auch eine längere Abkühlphase einbauen.

Möglichkeiten des Cool Downs

Das Abkühlen des Körpers kann man zum Beispiel durch

  • ein lockeres Auslaufen

erreichen. Der Körper bleibt dabei in Bewegung, Pulsfrequenz und Atmung werden dabei aber langsam auf das Ruhemaß zurück reduziert. Solange die Atmung noch nicht wieder im normalen Bereich angelangt ist, sollte man das Training nicht beenden. Bei manchen Trainingseinheiten kann das Abkühlen auch durch

erreicht werden.

Wichtig ist dabei in jedem Fall, dass der Körper in Bewegung bleibt. Herz und Kreislauf müssen Gelegenheit haben, sich schrittweise wieder zur normalen Tätigkeit zu bewegen.

Vorzüge für die Muskulatur

Doch nicht nur für das Herz-Kreislaufsystem ist das Abkühlen wichtig. Auch die Muskulatur selbst profitiert davon. Wer nach Sprint- oder Gewichtstraining seinen Körper noch weiter bewegt, der verhindert ein vorzeitiges Ab- und Festsetzen der Laktoseteilchen in der Muskulatur, denn die Laktoseteilchen sind für den Muskelkater verantwortlich. Ein sinnvolles Abkühlen kann also übermäßigen Muskelkater verhindern.

Auf eine innere Abkühlung kommt es an

Abkühlen sollte aber nicht falsch verstanden werden. Der Körper sollte sich selbst von innen abkühlen, keineswegs sollte von außen gekühlt werden, zum Beispiel durch eine kalte Dusche oder den Sprung in kaltes Wasser. Das wäre im Gegenteil extrem schädlich und könnte einen Kreislaufschock auslösen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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