15. März 2011
Das Regelwerk des Inlinehockey orientiert sich sehr stark an dem des herkömmlichen Eishockey. Auch das Spielfeld ist in großen Teilen ähnlich aufgeteilt, je nach Verband sogar identisch. Mehr über das Inlinehockey-Spielfeld und seine Besonderheiten erläutern wir Ihnen hier.
Maßgeblich für die Definition des Spielfelds sind die Vorgaben des IIHF. Bei allen Wettbewerben, die nach dem Regelwerk des IIHF ausgetragen werden, ist es zwingend erforderlich, dass das Spielfeld eine Länge von mindestens 58 Metern und eine Breite von mindestens 27 Metern aufweist. Werden die genannten Größen überschritten, so ist dies nur unter Einhaltung der Proportionen möglich.
Das Spielfeld ist sehr komplex aufgebaut und eingeteilt. Seine Mitte wird durch die Rote Mittellinie definiert. Sie ist 30 cm breit und verläuft quer über das Spielfeld. Zusätzlich ist sie zur besseren Kenntlichkeit auch an den Banden nach oben gezogen. So teilt die Rote Mittellinie als augenfälligstes Merkmal die Spielfläche in exakt zwei gegnerische Hälften.
In der Länge wird das Spielfeld von 5 Linien unterteilt, die längs und parallel zueinander verlaufen. Dieses sind zwei Torlinien, zwei Blaue Linien und eine weitere Rote Mittellinie.
Der Torraum hat eine Abmessung von 2,5 x 2,5 Metern, wobei das Tor mittig auf der Torlinie platziert wird. Auf diese Weise kann der Spielverlauf komplett um das Tor herum stattfinden. Ein Hinterfahren des Tores ist zulässig, jedoch kann der Torschuss nur von der geöffneten Seite her erfolgen.
Auf dem Spielfeld finden sich 5 kreisförmige Markierungen, die wie die Zahl 5 bei einem Würfel angeordnet sind. Ihr Radius beträgt jeweils 3 Meter. Die vier außen liegenden Kreis sind die Freistoß-Bully-Punkte. Der Freistoß erfolgt jeweils exakt aus dem Zentrum des Kreises, das separat markiert ist. Die Freistoß-Bully-Punkte liegen genau auf der Torhüter Linie und werden von ihr halbiert. Der Abstand zwischen den Mittelpunkten der Bully-Punkte in der Horizontalen beträgt exakt 6 Meter.
Die mittlere kreisförmige Markierung wird genau durch die Mittellinie durchbrochen und markiert exakt die Mitte des Spielfelds. So kann sie ebenfalls sehr gut zur Orientierung genutzt werden. Auf der Höhe dieser Markierung befindet sich meist am rechten Spielfeldrand die Schiedsrichterzone. Hinter ihr, aber außerhalb des Spielfelds, sind die Zeitnehmerzone und die Strafbänke angeordnet.
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Wer meint, daß er seine Skates gut beherrscht, kann jetzt beim Inline-Hockey zeigen, was er wirklich drauf hat. ...