4. November 2011
Einen Torjubel der ganz besonderen Art wollten die iranischen Fußballprofis Mohammed Nosrati und Sheis Rezaei vom Klub Persepolis aus Teheran feiern. Nach einem erzielten Treffer kniffen sie einem Mitspieler in den Po.
Dies hat für die beiden Kicker nun unangenehme Folgen. Wegen ihres "unmoralischen" Verhaltens suspendierte ihr Klub sie auf unbestimmte Zeit und kürzte ihnen obendrein noch das Gehalt um 15 Prozent.
Trotz ihrer sportlichen Meriten - beide sind Nationalspieler des Landes - wollte Persepolis keine Milde walten lassen. Es habe sich bei dem Jubel, so ein Vereinssprecher, um einen Bruch sozialer und ethischer Tabus in hässlicher Art und Weise gehandelt.
Nosrati, der mit seinem Tor gegen Bahrain den Iran zur WM-Teilnahme 2006 geschossen hatte, entschuldigte sich für seine Geste. Sie sei unabsichtlich gewesen, erklärte der 80-fache Nationalspieler.
Millionen Fernsehzuschauer hatten am vergangenen Wochenende die Jubelszenen live gesehen. Im islamischen Iran gelten solche Gesten als skandalös.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu dieser News.
Lesermeinung schreiben |
GESTERN | |
![]() | FUSSBALL |
25.05.12 | |
![]() | FUSSBALL |
23.05.12 | |
![]() | FUSSBALL |
14.05.12 | |
![]() | FUSSBALL |
![]() | FUSSBALL |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Fussball Forum


Aus einfachsten Verhältnissen stammend, brachte es Josef Herberger vom barfuß kickenden Arbeiterjungen zum Fußba...