1. Dezember 2010
Faustball ist ein beliebtes Rückschlagspiel, das Volleyball ähnelt. Es lässt sich sowohl in einer Halle als auch auf dem Feld spielen.
Beim Faustball treten zwei Mannschaften, die aus jeweils fünf Feldspielern und drei Auswechselspielern bestehen, gegeneinander an. Jedes Team erhält eine eigene Spielhälfte. Während der Partie versuchen beide Mannschaften den Ball mit der Faust oder dem Arm so in die gegnerische Hälfte zu schlagen, dass er für das andere Team unerreichbar ist. Begeht ein Team einen Fehler, erhält das andere einen Punkt. Am Ende gewinnt diejenige Mannschaft, die als erste eine bestimmte Anzahl an Gewinnsätzen erreicht.
Faustball kann sowohl im Freien als auch in der Halle gespielt werden. Während man im Sommer auf einem Sportfeld spielt, geht man im Winter in die Halle. Als Spielfeld dient dann ein Handballfeld. Das Spielen in der Halle hat den Vorteil, dass sich der Ball besser kontrollieren lässt. Allerdings darf der Ball nicht die Wände berühren, da dies als Fehler eingestuft wird.
Bei einem Faustballspiel spielt jede Mannschaft in einer eigenen Spielhälfte. Getrennt werden die Hälften durch eine Leine oder Schnur, die zwischen zwei Pfosten angebracht wird. Allerdings verwendet man in den letzten Jahren zunehmend ein rot-weißes netzartiges Band, das 5 Zentimeter Breite hat, da dieses besser sichtbar ist. Die Leine oder das Band ist bei den Herren 2 Meter hoch, während es bei den Damen eine Höhe von 1,90 Meter erreicht. Die Höhe kann jedoch je nach Spielklasse variieren. So sind für die D-Jugend 1,60 Meter Leinenhöhe üblich, während bei der C-Jugend die Höhe bei 1,80 Meter liegt.
Spielt man im Freien, hat das Faustball-Feld eine Größe von 50x20 Metern, wobei jede Spielhälfte ein Ausmaß von 25x20 Metern erreicht. Wird in der Halle gespielt, ist das Feld jedoch kleiner und beträgt 40x20 bzw. 20x20 Meter. Darüber hinaus verwendet man in der Halle ein eingezeichnetes Handballfeld als Spielfläche, sodass die Außenlinien der Handballfläche auch für das Faustball-Feld benutzt werden können. Drei Meter von der Mittellinie entfernt befindet sich die Aufschlaglinie, die die Spieler beim Aufschlag nicht berühren dürfen. Da die Linien zum Feld gehören, ist es kein Fehler, wenn der Ball eine Linie während des Spiels berührt.
Ebenfalls Teil des Faustball-Feldes ist eine Auslaufzone. Während sie im Freien eingezeichnet ist, erfolgt in der Halle die Begrenzung durch die Tribünen oder Wände.
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