10. November 2010
Beachvolleyball gehört zu den beliebtesten Strandsportarten. Beim Spielen wird eine strandgerechte Kleidung getragen.
Beim Beachvolleyball handelt es sich um eine Variante des klassischen Hallen-Volleyballs. Dabei treten zwei Teams, die aus jeweils zwei Spielern bestehen, gegeneinander an. Während des Spiels wird der Beachvolleyball zwischen den beiden Spielhälften, die von einem Netz getrennt werden, von den Akteuren hin- und her geschlagen, wobei versucht wird, den Gegner zu Fehlern zu zwingen. Gespielt wird in der Regel über zwei Gewinnsätze. Steht es nach zwei Sätzen unentschieden, muss ein dritter Satz die Entscheidung herbeiführen.
Beachvolleyball hat seinen Ursprung in den Vereinigten Staaten von Amerika, genauer gesagt an den Stränden von Kalifornien, wo es in den 20er Jahren erstmals gespielt wurde. In den 30er Jahren fand die Strandsportart auch den Weg nach Europa. 1994 wurde Beachvolleyball schließlich ins Programm der Olympischen Sommerspiele aufgenommen. Auch Weltmeisterschaften werden seit 1997 regelmäßig ausgetragen.
Zur Spielerausrüstung gehört neben dem Beachvolleyball auch die regelgerechte Bekleidung. Diese besteht vor allem aus Shorts bzw. einer Badehose bei Männern oder einem Bikini bei Frauen. Trikots oder Trägershirts können freiwillig getragen werden, sofern dies im Turnierreglement nicht anders vorgeschrieben wird. Die Shorts und die Trikots müssen stets in einem sauberen Zustand sein und bei internationalen Turnieren über eine Nummer verfügen, die auf der Vorderseite des Trikots steht. Gespielt wird in der Regel barfuß, sofern keine Ausnahmeregelung des Schiedsrichters vorliegt. Für Beachvolleyballer gibt es aber auch spezielle Beachsocks, die verhindern, dass die Füße durch Hitze oder Regen in Mitleidenschaft gezogen werden.
Die knappe Bekleidung der Beachvolleyballspieler ist auch der Grund für zahlreiche Kontroversen über die beliebte Sportart. Als Beachvolleyball zu einer olympischen Sportart wurde, erließ der Weltverband FIVB (Federation Internationale de Volleyball) eine Vorschrift, nach der die Bikini-Höschen der Frauen lediglich eine Breite von sieben Zentimetern haben dürfen. Während die Spieler sich an der eng anliegenden Kleidung nicht stören, kritisieren dagegen Regierungen von islamischen Ländern sowie konservative Gruppen, dass die knappe Bekleidung zu einer zu intensiven sexuellen Ausstrahlung beiträgt.
Wer Beachvolleyball nur in seiner Freizeit spielt, kann dabei natürlich tragen was er will. Sehr zu empfehlen ist das Benutzen von Kopfbedeckungen und Sonnenbrillen, um sich vor der UV-Strahlung zu schützen. Auch das rechtzeitige Auftragen von ausreichend Sonnencreme sollte man nicht vergessen.
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