18. November 2010
Beachminton ist mit Badminton eng verwandt. Beim Spielfeld gibt jedoch ein paar Unterschiede.
Beachminton ist eine beliebte Freizeitsportart, die aus Badminton hervorgegangen ist. Es gibt jedoch einige Unterschiede beim Spielfeld.
Beim Beachminton handelt es sich um eine noch junge Trendsportart, die erst im Jahr 1997 in Deutschland von Stephan Heinle und Mathias Renz ins Leben gerufen wurde. In den letzten Jahren fand Beachminton immer mehr Anhänger, sodass mittlerweile regelmäßig Veranstaltungen und Turniere stattfinden.
Das Spielprinzip von Beachminton ist ähnlich wie beim Badminton. Es können sowohl zwei Spieler in einem Einzel gegeneinander antreten, also auch vier Spieler in einem Doppel oder einem Mixed. Gespielt wird in der Regel auf zwei Gewinnsätze. Jeder Spieler kann während des Spiels, unabhängig vom Aufschlagrecht, Punkte machen. Ein Satz gilt als gewonnen, wenn 21 Punkte erreicht werden. Allerdings muss ein Spieler den Satz mit zwei Punkten Vorsprung für sich entscheiden. Steht es nach zwei Sätzen noch unentschieden, muss ein dritter Satz entscheiden. Als Schläger verwendet man herkömmliche Badminton-Schläger. Der Spielball ist jedoch anders und lässt sich besser im Freien verwenden als ein Badminton-Federball, da er weniger windanfällig ist.
Der wohl größte Unterschied zum Badminton besteht in dem Untergrund des Spielfeldes. Wie der Begriff Beach (Strand) schon vermuten lässt, wird Beachminton auf Sand gespielt und findet im Gegensatz zum Badminton zumeist im Freien statt. Die Spieler gehen dabei stets barfuß zu Werke. Für die Gesundheit ist der Sanduntergrund sogar von Vorteil, da die Gelenke beim Spielen mehr geschont werden. Die Sandhöhe des Feldes muss stets mindestens 30 Zentimeter betragen. Darüber hinaus ist ein Beachmintonspielfeld deutlich kleiner als ein Badmintonspielfeld. Während ein Feld beim Badminton in der Regel die Maße 6,10 x 13,40 Meter erreicht, weist ein Beachmintonfeld zumeist nur 3,80 x 12,30 Meter auf. Das hat vor allem den Grund, dass der Kraftaufwand auf Sand deutlich höher ist als auf einem festen Untergrund in einer Sporthalle. In der Mitte des Spielfeldes wird ein herkömmliches Badminton-Netz gespannt, welches das Feld in zwei Spielhälften unterteilt. Der Abstand der Netzoberkante zum Sand liegt bei 1,55 Metern. Darüber hinaus wird das Netz beim Beachminton etwas weiter nach oben versetzt. Zum Abstecken des Feldes verwendet man fünf Zentimeter breite, dunkle Bänder aus Gummi oder Stoff.
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