18. September 2007
So segensreich Wanderstöcke bei Fußmärschen auch sind – zwischendurch sollten sie immer mal wieder im Rucksack mitwandern, rät Dr. Christian Haid, Biomechaniker von der Universität Innsbruck im Apothekenmagazin Senioren Ratgeber. „Wer ständig mit Stöcken geht, vernachlässigt seinen Gleichgewichtssinn“, erklärt er. Nichts schule diese Fähigkeit so sehr, wie das vorsichtige Bergabgehen. „Gerade bei steilen Wegstücken muss ich meine Muskeln koordiniert einsetzen, um nicht auszurutschen“, so Haid.
Für Menschen mit Knieproblemen bieten die Wanderstöcke allerdings gerade im abschüssigen Gelände eine effektive Entlastung. Ihr Einsatz beim flotten Marschieren trainiert zudem Muskelgruppen, die beim Wandern sonst nicht gefordert werden, etwa im Schulterbereich. Außerdem sind sie gut für die Arm- und Beinkoordination. Also: Am besten sind sie immer dabei; gelegentlich aber hat der Stock auch Ruh`.
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