14. November 2011
Der Herbst ist die geeignete Jahreszeit für Wanderungen. Die Landschaft zeigt sich in ihrer ganzen Farbenpracht. Nun sollte man sich auf den Weg machen, bevor der Winter alles mit Schnee bedeckt.
Da die Temperaturen nicht mehr so hoch sind wie im Sommer, zieht es viele Menschen hinaus in die Wälder, Berge und Wiesen. Doch für echte Wanderfans gibt es ohnehin kein falsches Wetter, sondern nur unpassende Bekleidung. Empfehlenswert ist es, sich nach dem "Zwiebelprinzip" zu kleiden. Lieber viele dünne Schichten tragen als wenige dicke. So können Wanderer flexibel auf jede Temperatur reagieren. Gerade im Gebirge sind je nach Sonneneinstrahlung große Unterschiede möglich.
Im Herbst passiert es immer wieder, dass Wanderer die Länge des Weges unterschätzen und auf dem Rückweg von der einbrechenden Dunkelheit überrascht werden. Eine Stirnlampe hilft, auf dem rechten Weg zu bleiben. Doch besser ist es, seine Touren so zu planen, dass die Rückkehr noch im Hellen erfolgt.
Die Bergwacht weist darauf hin, dass sich viele Menschen beim Wandern überschätzen. Unaufmerksamkeit und Erschöpfung zählen zu den häufigsten Ursachen bei Bergunfällen. Wer müde ist, kann leicht ins Stolpern geraten und ist dann nicht mehr in der Lage, schnell genug zu reagieren. Verstauchungen und Knochenbrüche können die Folge sein.
Wanderer sollten sich zudem nicht darauf verlassen, dass Berghütten immer noch geöffnet sind. Gerade im November schließen viele Unterkünfte. Daher ist es besonders wichtig, vor einer Bergtour einen Blick in den Wetterbericht zu werfen. Eine Kaltfront kann für Schneefälle bis hinunter ins Tal sorgen.
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