13. August 2010
Wandern ist gesund - für Herz, Kreislauf und die Muskulatur. Es unterstützt das Immunsystem und sorgt für ein fittes und ausgeglichenes Gefühl mitten in der Natur.
Leider bleiben bei den meisten Wandertouren kleinere Verletzungen der Wanderer nicht aus. Schnell kommt es zu verstauchten Knöcheln und aufgeschürften Knien, die die Wanderfreude deutlich eindämmen.
Zum Glück gibt es einige Mittel - auch aus der Natur - die für eben jene Notfälle wie geschaffen sind. Zum Beispiel die Arnika, die als Bestandteil vieler pflanzlicher Salben und Arzneimittel bei Verstauchungen, Prellungen und Zerrungen hilft. Die Auszüge der Arnika wirken schmerzlindernd und beschleunigen wirksam die Heilung. Auch die Ringelblume ist ein starker Helfer, besonders bei Schnitten und Schürfwunden. Sie hemmt das Wachstum von Keimen und Bakterien und hilft der Haut bei der Regeneration. Viele Wundsalben uns Sport-Gels enthalten diese natürlichen Inhaltsstoffe.
Die Wandertour sollte gut vorbereitet sein, um Stress, Hast und unnötige Verletzungen zu vermeiden. Sinnvoller ist ein gewisser Zeitpuffer. Die Kleidung sollte vor Wind und Wetter schützen, die Schuhe fest und ausreichend hoch sein, um die Knöchel zu unterstützen. Man sollte immer genug zu Trinken dabei haben, besonders Wasser, Schorlen oder Säfte.
Ein kleines Erste-Hilfe-Paket sollte mitgeführt werden, damit eventuell entstehende Wunden direkt behandelt werden können. Dazu gehören Verbandsmaterial, Pflaster und Schere sowie eine Notfalldecke, Wundsalben und eventuell weitere nötige Medikamente.
Wenn sich jemand am Fuß verletzt, gilt die P.E.C.H.-Regel: Pause, Eis (kühlen), Compression und Hochlegen.
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