6. Mai 2010
Mittlerweile ist die GPS-Technologie allgegenwärtig. Deshalb sind viele, vor allem auch jüngere Autofahrer gar nicht mehr in der Lage, die herkömmlichen Straßenkarten zu lesen und richtig zu interpretieren. Doch eine noch größere Herausforderung als eine bloße Straßenkarte stellt eine Wanderkarte dar. Warum dies so ist, und wie man sie richtig liest, das erklären wir Ihnen gerne hier.
Auf der Wanderkarte spielt die Farbgebung eine große Rolle. Dabei können die Farben je nach Kartenhersteller und -verlag zwar variieren, dies sollte jedoch kein größeres Problem darstellen. Bevor Sie sich in die Karte vertiefen, werfen Sie einen Blick auf die Legende. Sie zeigt Ihnen nicht nur den Maßstab der Karte, sondern auch einen Fächer mit den verwendeten Farben und deren spezifischer Bedeutung. Ähnlich verhält es sich mit den Fargebungen für Straßen, Wege oder Pfade. Auf der Wanderkarte kann zum Beispiel ein Wanderweg deutlich prominenter eingezeichnet sein als eine befahrbare Straße.
Achten Sie auch auf das Höhenprofil und die Markierungen der Höhenlinien. Sie sind ebenfalls gesondert eingezeichnet. Mit etwas Übung im Lesen von Wanderkarten kann der Wanderer so relativ schnell erkennen, ob er einen besonders steilen oder einen eher flachen Anstieg vor sich hat. Die Legende gibt Ihnen weiterhin einen Überblick über die verwendet Symbolik. Auf den meisten Wanderkarten sind Kirchen und kleine Kapellen eingezeichnet, jedoch nicht unbedingt die typischen Wahrzeichen, die sich in den Städten außerhalb des Wandergebiets befinden.
Auf vielen Wanderkarten sind die Wanderwege mit kleinen Pfeilen markiert. Zeigt der Pfeil in die Laufrichtung, so bedeutet dies einen Anstieg. Zeigt der Pfeil entgegen der Laufrichtung, so ist ein Abstieg zu erwarten. Achten Sie besonders gut auf diese Pfeile und auf die Markierungen der Höhenlinien, wenn Sie Ihre Wanderung planen. Denn nicht allein die Anzahl der zurück zu legenden Kilometer entscheidet über die Dauer Ihrer Wanderung. Zehn Kilometer auf einem vergleichsweise ebenen und gut ausgebauten Wanderweg werden Sie deutlich schneller zurück legen als eine vergleichbare Strecke im ansteigenden und womöglich unebenen Gelände. Deshalb kommt auch der Beschaffenheit der Wanderwege eine große Bedeutung zu. In guten Wanderkarten ist sie ausführlich bezeichnet, so dass der Wanderer sich darauf einstellen kann, was ihn unterwegs auf der Strecke erwartet.
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26.04.11 | |
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16.01.11 | |
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29.12.10 | |
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28.06.10 | |
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15.04.10 | |
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