5. Mai 2010
Wenn Sie an einem Triathlon teilnehmen möchten, dann bedeutet das, dass Sie sich in einem offiziellen Wettkampf befinden. Wie bei allen Wettkämpfen, so gibt es auch hier eine Wettkampfordnung. Diese kann von Veranstaltung zu Veranstaltung marginal variieren, orientiert sich bei professionellen Veranstaltungen doch zum überwiegenden Prozentsatz an dem Regelwerk der DTU, der Deutschen Triathlon Union. Die wichtigsten Regeln haben wir vorab für Sie zusammen gefasst.
Bevor Sie sich zum Wettkampf begeben, lesen Sie sich die Informationen des Veranstalters gut durch. Hier sind meist die wichtigsten Regeln noch einmal zusammen gefasst. Wenn nicht, dann können Sie sich auf der Website der DTU darüber informieren. Die oberste Regel für einen Athleten lautet, dass er die Wettkampfstrecke nicht verlässt, um sich durch Abkürzungen oder Fremdbeförderung einen Vorteil zu verschaffen. Dies kann jedoch nicht aus Versehen und unabsichtlich geschehen, wird aber mit sofortiger Disqualifikation geahndet. Ebenfalls aus dem Rennen genommen können Sie werden, wenn Sie den Anweisungen des Veranstaltungspersonals nicht Folge leisten.
Ob beim Schwimmen ein Neoprenanzug getragen werden muss, darf oder nicht darf hängt von den Angaben des Veranstalters ab. Das Regelwerk der DTU sieht vor, dass bei einer Wassertemperatur unter 17 Grad Celsius das Tragen eines Neoprenanzugs Pflicht ist. Bei einer Wassertemperatur von über 23 Grad Celsius ist das Tragen eines Neoprens nur noch in Ausnahmefällen gestattet. Ansonsten haben Sie die freie Wahl. Ein Neoprenanzug ist aber nicht nur wegen der Kälte empfehlenswert, sondern auch, damit Sie sich im Gerangel im Wasser keine Verletzungen zuziehen.
Das Windschattenfahren ist beim Triathlon verboten und wird mit Disqualifikation geahndet. Meist wird vom Veranstalter ein so genannter "Korridor" definiert, der einen Raum um den Vordermann bezeichnet, in dem der Hintermann sich nicht aufhalten darf. Zuwiderhandlungen werden erst abgemahnt, bei Wiederholung wird der Fahrer aus dem Rennen genommen. Ferner ist es nicht gestattet, andere Wettkampfteilnehmer zu behindern. Im Sinne eines fairen Wettkampfs sollte hier gegenseitig Rücksicht genommen werden. Schnellere Fahrer müssen überholen können. Für die Ausstattung und Sicherheit von Rad und Radfahrer gibt es zusätzliche Vorschriften.
Die Laufstrecke muss auf der markierten Route absolviert werden. Bei manchen Veranstaltungen dürfen die Läufer die Strecke nicht verlassen. Hier gibt es stationäre WCs für dringende Bedürfnisse. Bei anderen Veranstaltungen, die in der Natur stattfinden, ist es dem Läufer erlaubt, kurzzeitig die Strecke zu verlassen. Er muss sie dann aber dort wieder betreten, wo er sie verlassen hat.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sport - Bewegungs- und Trainingslehre, Note: -, -, 22 Quellen im ...