23. Februar 2005
Variationen in vier verschiedenen Genen auf dem Y-Chromosom äthiopischer Männer prädestiniert diese zu Spitzenleistungen im Langstreckenlauf. Zu diesem Schluss kommt, einem Bericht des Apothekenmagazins Gesundheit zufolge, ein Forscherteam an der Universität Glasgow.
Yannis Pitsiladis und seine Kollegen untersuchten 242 äthiopische Männer, darunter auch Weltklasseläufer. Bei den Spitzenathleten fanden die Forscher bestimmte Veränderungen in den vier Genen.
„Sie allein erklären nicht den Erfolg der Läufer“, urteilt Pitsiladis. Das Training durch lange Schulwege in großer Höhe komme hinzu. Dennoch, vermuten die Forscher, unterscheidet auch die Gen-Ausstattung durchschnittliche Sportler von Spitzenathleten. Diese These soll nun eine Studie mit Kenianern erhärten.
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