25. Januar 2005
Bergab gehen ist eine besondere Strapaze für das menschliche Kniegelenk. Dabei wirken Kräfte ein, die etwa sechsmal so hoch sind wie beim Gehen in der Ebene.
„Beim Bergaufgehen ist die Belastung nur zwei- bis dreimal so groß“, sagt Prof. Dr. Albert Gollhofer von der Universität Freiburg im Interview mit der Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau.
Besonders warnt er davor, mit der Seilbahn auf den Berg zu fahren, um dann zu Fuß abzusteigen. „Das ist das Verkehrteste, was man tun kann“, sagt Gollhofer. So provoziert man geradezu eine Überlastung der Kniegelenke und nutzt die Gelegenheit zu wenig, Herz und Kreislauf zu trainieren.
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