18. März 2010
Einen Urlaub oder einen Ausflug hat man schnell gebucht. Hotels und Unterkünfte gibt es zu Hauf, ein Besuch im Reisebüro oder ein paar Klicks durch Netz und schon steht die Reise. Doch wenn man während der Ferien auch einen Bergführer benötigt, steht man schnell ratlos vor den eigenen Plänen, denn solche Führer lassen sich nicht einfach in der Reiseagentur buchen.
Um einen guten Reiseführer zu finden, sollte man sich am besten an solche Organisationen wenden, die selbst sehr viel mit dem Thema Natur und Bergsteigen zu tun haben. So beschäftigt beispielsweise die Bergwacht sehr viele ortskundige Bergführer, um bei Rettungseinsätzen schneller an der Unfallstelle sein zu können. Aber auch die Naturfreunde und andere Vereine haben ausgebildete Führer, die sich um die Mitglieder kümmern und Schulungen durchführen.
Wer hier nachfragt, braucht zwar etwas Glück, um einen freien Bergführer ausfindig machen zu können, dafür bekommt man aber in der Regel eine bestens ausgebildete Person an die Seite gestellt. Solche Bergführer haben schon viele Gefahrensituationen erlebt und bleiben auch dann noch ruhig, wenn es ein wenig brenzliger wird. Wer wirklich hoch hinaus will, braucht auf jeden Fall einen derart gut ausgebildeten Führer.
Es muss jedoch nicht immer das Matterhorn oder ein noch höherer Gipfel sein. In vielen Touristengebieten gibt es Berge, die durchaus auch von einem durchschnittlichen Wanderer zu bezwingen sind. Allerdings kann das Wetter so schnell umschwenken, dass ein Bergführer trotz allem von Nöten ist.
Hier empfiehlt sich der Gang zum Fremdenverkehrsamt. Dort werden werden meist Einheimische vermittelt, die einige Lehrgänge absolviert haben und sich mit den örtlichen Gegebenheiten bestens auskennen. Solche Hobby-Bergführer haben andere Qualitäten als die Profis von der Bergwacht beispielsweise. Sie haben vielleicht nicht so viel Erfahrung mit Steilhängen und schwierigen Rettungsaktionen, die benötigen sie in gut erschlossenen Berggebieten jedoch auch nicht. Hier ist es zum Beispiel viel wichtiger, einen Sturm bereits dann zu erahnen, wenn das Unwetter noch weit entfernt ist oder Ausweichrouten zu kennen, wenn Teile des Weges einmal verschüttet sein sollten.
Auch über Mundpropaganda kann man gute Bergführer finden. Es lohnt sich daher durchaus, im Hotel oder in der Pension Augen und Ohren offen zu halten. Die Mitarbeiter an der Rezeption haben in der Regel immer ein paar empfehlenswerte Adressen parat.
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