7. Februar 2012
Beim Tauchen ist der Taucher nicht nur auf den Tauchanzug, sondern auch auf diverses Zubehör angewiesen. Hierzu zählen unter anderem Tauchhandschuhe und Manschetten, teilweise Füßlinge. Sie sorgen nicht nur für einen ausreichenden Kälteschutz, sondern schließen den Tauchanzug ab beziehungsweise bieten Schutz vor Verletzungen.
Taucherhandschuhe werden in Kombination mit dem Tauchanzug als Kälteschutz und zum Schutz vor Verletzungen eingesetzt. In Abhängigkeit von der Art des Tauchanzugs kommen unterschiedliche Arten von Taucherhandschuhen zum Einsatz.
Zum Nassanzug werden Nasshandschuhe getragen. Sie sind aus Neopren in der Stärke zwischen einem und 7 Millimetern gefertigt. Da keine Manschetten vorhanden sind, dringt Wasser in den Handschuh ein, was zu einer ständigen Wasserzirkulation und somit zu Wärmeverlusten führt.
Halbtrockenhandschuhe sind etwas dicker als Nasshandschuhe und besitzen eine Doppelmanschette, welche die Verbindung zwischen Tauchanzug und Handschuh darstellt. Hierdurch wird der Wasseraustausch mit der Umgebung relativ unterbunden. Halbtrockenhandschuhe werden in Verbindung mit dem Halbtrockenanzug benutzt, der sich auch für kältere Gewässer eignet.
In Trockenhandschuhe kann gar kein Wasser eindringen. Zum einen besitzen sie im Handgelenkbereich eine Manschette, zum anderen sind sie aus wasserdichtem Material gefertigt. Um eine isolierende Wirkung zu erzielen, sollte der Taucher einen Innenhandschuh tragen.
Normalerweise sind Taucherhandschuhe in Form von Fingerhandschuhen gearbeitet. Um den Wärmehaushalt zu verbessern, können auch Dreifingerhandschuhe zum Einsatz kommen. Zwar ist in ihnen die Bewegungsfreiheit von Mittel-, Ring- und kleinem Finger eingeschränkt, dafür kühlen die Hände nicht so schnell aus. Besonders hochwertige Taucherhandschuhe können zusätzlich mit Kevlar oder Titan beschichtet sein.
Füßlinge werden in Kombination zu Tauchanzügen verwendet, die keine Fußteile besitzen. Sie sollen den Taucher vor Verletzungen und Kälte schützen. Außerdem verbessern sie die Passgenauigkeit einiger Flossen. Auch Füßlinge bestehen aus Neopren, das durchschnittlich zwischen 3 und 5 Millimeter dick ist. Profilgummisohlen und Nylonfutter können vorhanden sein.
Zur Erleichterung des Einstiegs sind teils verdeckte Reißverschlüsse möglich. Zur Verbesserung der isolierenden Funktion können spezielle Socken unter den Füßlingen getragen werden.
Im Arm- und Halsbereich schützen spezielle Manschetten vor dem Wassereintritt in den Tauchanzug. Sie werden in diversen Größen und in unterschiedlichen Stärken angeboten. Durchmesser und Materialstärke gibt der Hersteller in Millimetern an. Außerdem wird in Manschetten für Halbtrocken- und für Trockenanzüge unterschieden.
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