31. Januar 2012
Sportjacken sind Teil der Bekleidung in unterschiedlichen Sportarten. Sie werden beim Training oder in Trainingspausen eingesetzt. Ihre Aufgabe besteht darin, den Sportler zu wärmen, ohne dass es unter der Jacke zum Hitzestau oder zur Schweißfilmbildung auf der Haut des Sportlers kommt.
Das Angebot an Sportjacken ist groß. Hersteller bieten sie für das allgemeine sportliche Training oder für spezielle Sportarten an. Letztere Modelle besitzen besondere Schnittführungen und Komfortausstattungen. Daneben lassen sich Sportjacken in Sommer- und Winterjacken einteilen. Man trägt sie im Training oder in Trainingspausen, damit der Körper nicht auskühlt.
Sportjacken sollten eine hohe Atmungsaktivität aufweisen, wobei diese bei Modellen für den Sommer an oberster Stelle steht. Doch auch aus Winter-Sportjacken muss Feuchtigkeit entweichen können, da ein Schweißfilm auf der Haut den Körper innerhalb kürzester Zeit auskühlen würde. Dies könnte zu Muskelverletzungen und Erkältungskrankheiten führen. Ob eine Sportjacke die erforderliche Atmungsaktivität besitzt, entscheidet das bei der Herstellung verwendete Material.
Sportjacken für warme Tage bestehen aus einem einlagigen Gewebe. Dieses sollte aus weniger dicht gewebten Funktionsfasern gefertigt sein. Sie sorgen dafür, dass Feuchtigkeit ungehindert nach außen dringen kann. Obendrein profitiert der Sportler von ihrem kühlenden Effekt. Bewährt haben sich Elasthan-Polyester-Mischungen, die pflegeleicht und formstabil sind.
Besonders komfortable Sportjacken für den Sommer besitzen zusätzliche Netzgewebe und Lüftungsventile. An vielen Modellen lassen sich mittels Reißverschluss die Ärmel abnehmen, so dass man eine Sportweste erhält. Ist die Sportjacke hauptsächlich zum Warmhalten des Körpers ins Trainingspausen bestimmt, kann sie etwas weiter geschnitten sein. Wird sie hingegen beim Laufen benutzt, sollte ihr Schnitt körperbetonter ausfallen. Dies sorgt nicht nur für die notwendige Beweglichkeit, zusätzlich kann durch mehr Windschnittigkeit eine höhere Laufgeschwindigkeit erzielt werden.
Sportjacken für kalte Tage müssen vor allem dicker sein als Modelle für den Sommer. Bewährt haben sich Modelle aus mehreren Gewebeschichten, die miteinander verklebt, verschweißt oder vernäht sein können. Je nach Einsatzbereich sind einzelne Schichten porenfrei oder mit Mirkoporen ausgestattet. Die Zusammensetzung beeinflusst unter anderem Regen- und Winddurchlässigkeit. Selbst porenfreie Schichten lassen Feuchtigkeit entweichen, da sie sogenannte funktionelle Gruppen besitzen. Hersteller unterscheiden in Gore-Tex-, Sympatex- oder Soft-Shell-Ausstattungen.
Damit eine Sportjacke in der dunklen Jahreszeit sicher ist, sollte sie mit Reflektoren oder Leuchtstreifen ausgestattet sein.
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