2. März 2004
Funktionswäsche nützt nur, wenn auch die Oberbekleidung atmet.
Die Synthetikfaser feiert ein fulminantes Come back – als Funktionswäsche. Paradox: Die sprichwörtlichen "peinlichen Schwitzflecken" brachten Synthetik in Verruf, als Komfortwäsche bei schweißtreibenden Tätigkeiten ist sie nun wieder da.
Wer aber die angenehmen Eigenschaften nutzen will, muss auch die Oberbekleidung danach ausrichten, schreibt das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau. Die modernen High-Tech-Fasern verhindern das Auskühlen des Körpers, weil sie den Schweiß nicht, wie etwa Baumwolle, nur aufnehmen, sondern nach außen ableiten. Damit unterbinden sie das Entstehen von Verdunstungskälte.
Der Abtransport der Flüssigkeit klappt aber nur, wenn die über der Wäsche getragene Kleidung ebenfalls "funktionell" ist, das heißt, die Feuchtigkeit nach außen durchlässt, die Körperwärme aber bindet.
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