30. Januar 2012
Sportbekleidung gehört zur Ausrüstung in vielen Sportarten. Damit sie ihren Zweck erfüllen kann, muss bei der Auswahl die aktuelle Wetterlage berücksichtigt werden. Sportbekleidung für heiße Tage sollte besonders atmungsaktiv und leicht sein.
Die Vorbereitung auf das sportliche Training ist an heißen Tagen um ein Vielfaches leichter als an kalten und nassen Tagen. Das Aufwärmtraining kann relativ kurz gehalten werden, da die Muskulatur ohnehin erwärmt ist. Außerdem erübrigt sich das Übereinanderziehen mehrerer Kleidungsstücke. Je nach Sportart reichen ein leichtes Ober- und ein Unterteil sowie die passenden Sportschuhe nebst Sportsocken aus. Unterwäsche wird nach Bedarf gewählt.
Oberteile sind im Sommer in der Regel mit kurzen Armen ausgestattet oder wie ein Top beziehungsweise Bustier geschnitten. Wichtig ist, dass sie den Körper nicht zu sehr einengen. Atmungsaktive Gewebe sorgen für einen guten Feuchtigkeitstransport.
Während Sportbekleidung noch vor einigen Jahren aus reiner Baumwolle bestand, haben synthetische Funktionsfasern diese inzwischen abgelöst. Funktionsfasern sorgen dafür, dass der Körper des Sportlers ausreichend gewärmt wird, ohne dass er überhitzt. Aufgrund der Atmungsaktivität kann Schweiß von der Haut innerhalb kurzer Zeit nach außen geleitet werden. Das Material trocknet sehr schnell, so dass selbst bei längerer sportlicher Betätigung ein angenehmes Hautgefühl erhalten bleibt. Zudem ist der Sportler vor Unterkühlung geschützt.
Würde der Sportler ein Material wählen, dass Feuchtigkeit aufnehmen, aber nicht abgeben kann, bestünde das Risiko der Unterkühlung selbst an heißen Tagen.
Frauen tragen zusätzlich einen Sport-BH, der eine gute Passform besitzen muss. Hersteller unterscheiden nach dem Grad der sportlichen Betätigung. Die größte Stabilität bieten Sport-BHs, die beim Laufen benutzt werden. Sie können wie ein Bustier geschnitten sein. Für den Sommer werden relativ dünne Gewebe angeboten, die dennoch nicht an Stabilität einbüßen. Komfortable Modelle sind mit einem Frottee-Einsatz im Unterbrustbereich ausgestattet, der den Schweiß aufsaugt.
Sporthosen sind an heißen Tagen meist kurz. Auch sie sollten aus Funktionsfasern bestehen. Wichtig ist auch bei Sporthosen, dass sie gut sitzen. Sind sie zu weit, rutschen sie. Einschnürende Hosen sorgen nicht nur für ein ungutes Gefühl, sie können auch gesundheitliche Schäden auslösen.
Alle Textilien, die beim Sport getragen werden, sollten sich leicht reinigen und trocknen lassen und auch nach mehrmaligem Waschgang nicht an Stabilität verlieren.
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