Sport-Tops sind Textilien mit besonderen Ausstattungen. Diese sorgen für ein angenehmes Hautgefühl und für einen guten Sitz der Bekleidung. Je nach Sportart und nach individuellen Bedürfnissen des Sportlers können lang- oder kurzärmlige Sport-Tops zum Einsatz kommen.
Ursprünglich war das Top ein hemdartig geschnittenes Shirt, das sowohl vom Sportler als auch von der Sportlerin an heißen Tagen getragen werden konnte. Es bestand aus reiner Baumwolle, wodurch eine hohe Atmungsaktivität gegeben war. Inzwischen bestehen Sport-Tops aus Funktionsfasern und auch ihr Schnitt ist im Laufe der Jahre diversen Änderungen unterworfen.
Für Frauen setzten sich neben Sport-Tops mit breiten Trägern Modelle mit Spaghettiträgern durch. Es handelt sich dabei um besonders schmale Träger, sie häufig dichter als das übrige Top gewebt sind. Sie sorgen für eine große Bewegungsfreiheit und lassen sich meist individuell in ihrer Länge verstellen.
Als Tank-Top werden Sport-Tops bezeichnet, die einen relativ großen Teil des Schulterblatts freigeben. Anfangs dominierten sie bei den männlichen Sportlern, inzwischen werden sie genauso gern von Frauen getragen, wobei Modelle für Sportlerinnen häufig eine doppelte Verarbeitung im Brustbereich besitzen.
In hochwertige Modelle ist der gesamte Sport-BH eingearbeitet, so dass das Tragen eines zusätzlichen Bekleidungsstückes entfällt. Störende übereinanderliegende Träger, die rutschen könnten, lassen sich damit ebenfalls vermeiden.
Alternativ können die Träger des Sport-Tops für Frauen im Nacken zusammengeführt sein. Man spricht dann von einem Neckholder. Er gibt den gesamten oberen Teil des Rückens frei.
Die kürzere Form des Sport-Tops ist das Bustier. Es lässt sich einzeln tragen oder als Ersatz für den Sport-BH verwenden. Unterschieden werden diverse Trägerführungen, welche die Stabilität ebenso beeinflussen wie das Material, das bei der Herstellung zum Einsatz kommt. Im Gegensatz zu anderen Sport-Tops wird auf eine große Elastizität Wert gelegt, so dass der Elasthan-Anteil im Sport-Bustier relativ groß sein kann. Möglich sind auch unterschiedliche Gewebestärken an einzelnen Körperpartien.
Damit die Atmungsaktivität nicht leidet, verfügen viele Sport-Bustiers über Mesheinsätze. Zusätzliche Frotteebänder im Unterbrustbereich können den Schweiß aufsaugen.
Für die kältere Jahreszeit haben sich Sport-Tops mit langen Ärmeln bewährt. Ebenso wie die kurzärmligen Formen können sie nah am Körper anliegen oder weiter geschnitten sein. Aktuell werden Sport-Tops angeboten, die sich äußerlich kaum noch von Alltagsbekleidung unterscheiden.
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28.01.11 | |
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