31. Januar 2012
Snowboardschuhe sind Teil der Ausrüstung beim Snowboarding. Ihre Machart beeinflusst die Kraftübertragung vom Fuß auf das Board. Unterschieden werden Snowboardschuhe nicht nur nach Hard- und Softboots.
Hersteller teilen Snowboardschuhe in Hardboots und Softboots ein. Hardboots ähneln Skischuhen, die eine formstabile Hartplastikummantelung besitzen. Allerdings fallen eine trapezförmige, dickere Sohle sowie eine geneigtere Fuß-Schienbein-Achsenführung auf. Aufgrund des sehr fußnahen Schnitts gewährleisten sie eine hohe Kraftübertragung auf die Snowboardkanten. Trotz ihres hohen Tragekomforts können besonders bei ungeübten Snowboardern schon nach kurzer Zeit Ermüdungserscheinungen auftreten.
Softboots besitzen eine Polsterung, die unterschiedlich stark ausfallen kann. Je nach Einsatzgebiet und individuellen Vorlieben wird sich der Fahrer für einen weicheren oder festeren Schuh entscheiden. Je härter der Schuh, desto größer ist die Kraftübertragung. Je weicher der Schuh, desto besser lässt er sich kontrollieren.
Damit der Snowboardschuh passt, muss er die richtige Größe besitzen. Herstellerangaben können nach dem Mondopoint-System bemessen sein. Dieses richtet sich nach der Fußlänge in Millimetern. Eine entsprechende Umrechnung in Zentimeter kann ebenfalls erfolgt sein. In vielen Sportfachgeschäften liegen Vergleichstabellen aus, die sich auf normale Schuhgrößen beziehen.
Dennoch kann es je nach Modell und Hersteller zu Abweichungen kommen, so dass eine Anprobe des Snowboardschuhs vor dem Kauf zu empfehlen ist. Ein richtig sitzender Snowboardschuh liegt eng am Fuß an, scheuert aber nicht. Beim Kauf von Softboots sollte beachtet werden, dass diese sich im Laufe der Zeit dehnen können. Wird der Softboot nicht eng genug gewählt, kann es nach mehrmaliger Benutzung zum so starken Ausweiten kommen, dass dies die Präzision und die Fahreigenschaften beeinflusst.
Der Innenschuh von Hard- und Softboots ist gepolstert. Auch die Sohle besitzt eine entsprechende Dämpfung. Dies kann eine Mittelsohle aus relativ preisgünstigem Ethylenvinylacetat sein. Allerdings besitzt dieses Dämmmaterial keine allzu lange Lebensdauer. Besser geeignet ist Polyurethan, das im übrigen auch sehr temperaturbeständig ist. Für einen zusätzlichen Komfort können Luft- oder Gelpolster sorgen.
Softboots unterscheiden sich außerdem in der Art der Bindung. Senkelschnürungen gehören zu den traditionellen und preiswerten Verschlusssystemen. Ähnlich wie bei anderen Sportschuhen kann es Möglichkeiten von getrennten Schnürzonen geben. Dennoch besteht das Risiko, dass Schnürsenkel sich lockern. Aktuelle Boa-Systeme lassen sich über ein Rädchen fixieren, das ein Stahlseil sicher justiert.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
27.02.11 | |
![]() | SNOWBOARDSCHUHE |
05.11.10 | |
![]() | SNOWBOARDSCHUHE |
31.05.10 | |
![]() | SNOWBOARDSCHUHE |
26.03.10 | |
![]() | SNOWBOARDSCHUHE |
23.07.09 | |
![]() | SNOWBOARDSCHUHE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Snowboardschuhe Forum

