1. Februar 2012
Skibrillen gehören zur Ausrüstung in vielen Wintersportarten. Sie sollen den Sportler vor UV-Strahlung, Blendung, Windzug und Schnee schützen. Damit die Skibrille diese Funktionen erfüllen kann, muss ihre Auswahl sorgfältig erfolgen.
Ob der Wintersportler sich für eine Ski-Goggle oder für eine Sport-Sonnenbrille entscheidet, hängt unter anderem von der Wintersportart und von den individuellen Vorlieben ab. Ist mit Schneeverwirbelungen zu rechnen, empfiehlt sich eher die Goggle, die eine größere Scheibe besitzt. Auch für Kinder bietet sie eine höhere Sicherheit vor eindringendem Wind und Schnee.
Wichtig ist bei jeder Skibrille, dass sie gut passt. Ein drückender Sportbrillenrahmen kann vom Fachmann eventuell gerichtet werden. Besser ist es aber, wenn die Brille beim ersten Aufprobieren sicher auf der Nase sitzt. Drücken darf sie natürlich nicht. Auch das Unterfüttern von zu großen Brillenrahmen bewährt sich nicht, da Unterfütterungen mit der Zeit nachgeben können und häufig ein Fremdkörpergefühl verursachen.
Das Tragegefühl zwischen den einzelnen Modellen variiert stark, so dass es sich empfiehlt, mehrere Modelle von unterschiedlichen Herstellern auszuprobieren, bevor sich der potentielle Käufer zum Kauf entschließt.
Nicht jede Skibrille passt auf jeden Skihelm, wobei Hersteller allerdings auch allseitig kompatible Skibrillen anbieten. Entweder achtet der Käufer beim Kauf auf die Angaben des Herstellers oder er nimmt den bereits vorhandenen Skihelm zur Anprobe der Skibrille mit.
Bewegliche Ausleger sorgen für eine bessere Passform, Silikonstreifen an den elastischen Einstellbändern schützen vor dem Verrutschen. Vorteilig wirken sich Helme aus, die im hinteren Teil eine Befestigungsmöglichkeit für das Einstellband besitzen.
Skibrillen, insbesondere Goggles, neigen zum Beschlagen, sofern die Brille nicht über ausreichende Belüftungsschlitze oder Ventilatoren verfügt. Brillenträger sollten die Skibrille längere Zeit inklusive Sehstärkenbrille aufprobieren, um sich von der ausreichenden Belüftung zu überzeugen.
Sogenannte Anti-Beschlag-Ausrüstungen können sich günstig auf das Sichtfeld auswirken. Sie werden auch Anti-Fog-Beschichtungen genannt. Besitzt die Skibrille eine doppelte Scheibe, wird der Temperaturunterschied zwischen dem Brilleninneren und der Umgebung verringert.
Damit die Brille tatsächlich schützt, sollte sie der CE-Norm UV 400 entsprechen. Ein entsprechendes Zertifikat gibt darüber Aufschluss, ob die UV-Strahlenfilterung tatsächlich zuverlässig erfolgt. Unterschiedliche Tönungen können wetterabhängig eingesetzt werden. Verspiegelungen schützen vor Blendung und Irritationen durch Sonnenreflexe. Keinesfalls sollte der Käufer sich von besonders preisgünstigen Modellen beeindrucken lassen.
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