12. Juni 2008
Von Annett Biermann
Im Studio auf dem Laufband seine verschwitzten Kalorien zu zählen, ist gut. Besser ist aber, sich draußen in freier Natur und bei Wind und Wetter aufzuhalten. Der persönliche Trainer, der einen hier zu motivieren vermag, ist der Schrittzähler.

Mit einem motivierenden Schrittzähler läuft es sich gleich noch viel besser
Die körperliche Fitness steht bei immer mehr Menschen ganz oben auf der "Hitliste". Was in gewisser Weise natürlich auch verständlich ist, denn irgendwie muss die körperliche, bzw. geistige "Last", welche einigen Menschen "auf der Schulter" liegt, ja kompensiert werden.
Bevor man sich nun allerdings für teures Geld in ein x-beliebiges Fitness-Studio begibt und mit anderen Leuten "um die Wette schwitzt", gibt so manch' einer doch eher dem Joggen den Vorzug. Denn diese Sportart ist zum einen um ein Vielfaches günstiger und zweitens kann man sich an der frischen Luft aufhalten.
Nicht immer jedoch ist es auch draußen möglich, während des aktiven Sporttreibens auch einen "Erfolg" zu sehen. Sicherlich, man schwitzt ebenso wie beim Geräte stemmen, jedoch hat ein Jogger nur selten Hightech-Geräte mit dabei, wie es sie beispielsweise in Form von unterschiedlichen Messgeräten und Kalorienzählern im Fitness-Studio gibt.
Als absoluter "Renner" im wahrsten Sinne des Wortes entpuppten sich in den vergangenen Jahren Pedometer, auch als Schrittzähler bezeichnet. Hiermit soll - mehr oder weniger exakt - die zurückgelegte Anzahl der Schritte gezählt und dadurch die entsprechende Weglänge ermittelt werden. Auf diese Weise lässt sich für Jogger und andere Laufbegeisterte sozusagen eine Art "Erfolg" dokumentieren.
Ob und inwieweit diese Geräte jedoch wirklich auch das halten, was sie versprechen, ist eigentlich reine Ermessenssache. Denn das Hüpfen, Wippen und andere Bewegungen, die zwischendurch erfolgen, können natürlich letztendlich dazu führen, dass die tatsächliche Schrittzahl und dementsprechend die Länge der Strecke nicht unbedingt genau ermittelt werden können.
Dasselbe ist beispielsweise auch beim Wandern der Fall: bei einem Spaziergang durch "Berg und Tal" variiert die Schrittlänge aufgrund der Erhebungen usw., so dass die letztendlich errechnete Kilometerlänge lediglich ein Richtwert sein kann.
Modernere Ausführungen verfügen aus diesem Grund mittlerweile zum Teil gar über einen Sensor, mit dem sich die "Empfindlichkeit" der getätigten Bewegungen einstellen lässt, so dass eben nicht jede kleine "Erschütterung" als Schritt gewertet wird und somit das Ergebnis verändert.
Bevor es also "losgeht" und die Wander-, bzw. Sportschuhe aus dem Schrank geholt werden, wird der individuelle Durchmesser der eigenen Schrittlänge abgemessen, einige Pedometer benötigen darüber hinaus die Angabe des Körpergewichtes, um zudem auch Aufschluss über den Kalorienverbrauch zu bekommen.
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