Sportarten, bei denen Schienbeinschützer zum Einsatz kommen

Nahaufnahme Beine eines Fußballers auf Fußballfeld

Im 19. Jahrhundert mussten die Fußballer die Schutzschilde aus dem Cricket übernehmen, um sich vor schlimmen Verletzungen zu schützen, doch die Protektoren waren zu groß und behinderten die Athleten in ihrer Bewegungsfreiheit. In der Folge entschieden sich die Fußballer dafür, nur ihre Schienbeine zu schützen und brachten ihr Spiel damit unbewusst in Verwandtschaft mit dem Kampfsport.

Der Zweck der Schienbeinschützer

Wenn man sich mit der Frage beschäftigt, welche Sportarten Schienbeinschützer verwenden, dann lohnt ein Blick darauf, welchen Sinn diese haben, denn schon dies zeigt auf, wo die Protektoren notwendig sind. Schienbeinschützer, die auch als Schienbeinschoner oder Beinschoner bezeichnet werden, sollen die Beine der Sportler vor äußeren Gewalteinwirkungen schützen und so Knochenbrüche, Prellungen und Blutergüsse verhindern.

Schienbeinschützer werden aus diesem Grund überall dort gebraucht, wo den Schienbeinen Gefahr durch einen Zusammenprall mit einem Gegner oder mit einem Sportgerät wie einem Ball droht. Grundsätzlich kommen Schienbeinschoner deshalb in Team- und Kampfsportarten zum Einsatz.

Die Schienbeinschützer in Teamsportarten

Die berühmteste Teamsportart, bei der Schienbeinschützer eingesetzt werden, ist fraglos der Fußball. Der Protektor soll hier die Schienbeine vor allem vor Tritten der Gegenspieler schützen. Weitere Sportarten sind Cricket, Feldhockey und Eishockey.

Gerade beim Hockey sind die Schützer sogar noch dringender notwendig als beim Fußball, denn die Sportgeräte (Ball und Puck) bestehen aus Hartgummi und werden von den Spielern auf mehr als 100 Stundenkilometer beschleunigt.

Ein Zusammentreffen dieses "Hartgummi-Geschosses" mit einem ungeschützten Schienbein kann zu schlimmen Verletzungen führen. Neuerdings werden Schienbeinschoner zudem vermehrt im Football getragen.

Die Schienbeinschützer in Kampfsportarten

Schienbeinschützer sind in allen Kampfsportarten üblich geworden, die Tritte erlauben, wie beispielsweise Judo oder Kickboxen. Auch hier besteht die erläuterte Verletzungsgefahr, weshalb häufig die Protektoren getragen werden.

Bemerkenswert dabei ist, dass es meist keine einhellige Regel in einer Sportart gibt, ob die Schützer getragen werden dürfen oder nicht: Die Antwort auf die Frage, ob man seine Schienbeine schützen darf, hängt von der jeweiligen Sportveranstaltung und ihren Organisatoren ab.

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Grundinformationen und Hinweise zu Schienbeinschützern

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom

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