27. Januar 2012
Monoflossen sind Ausrüstungsgegenstände beim Tauchen und Flossenschwimmen. Sie werden in unterschiedlichen Größen angeboten. Damit die Monoflosse einen guten Vorschub gewährleistet, muss sie auf die Größe und das Leistungsvermögen des Sportlers abgestimmt sein.
Im Gegensatz zu Schwimm-, Tauch- und Schnorchelflossen handelt es sich bei Monoflossen um größere Einzelflossen, die an beiden Füßen des Sportlers befestigt werden. Mit ihrer Hilfe lässt sich der Bewegungsablauf von Fischen imitieren. Vergleicht man die Schwimmgeschwindigkeiten zwischen der Fortbewegung ohne und mit Monoflosse, ist Letztere deutlich höher. Allerdings muss die Auswahl der Monoflosse sorgfältig erfolgen.
Monoflossen müssen eine gute Passgenauigkeit besitzen. Ist die Flosse zu groß, rutscht sie vom Fuß. Ist sie zu klein, drückt sie. Während einige Modelle für spezielle Schuhgrößen konfektioniert sind, lassen sich andere Modelle mit einem Hackenband um einige Schuhgrößen verstellen und dem Fuß des Sportlers individuell anpassen.
Letztere Monoflossen lassen sich variabler nutzen, insbesondere können Kinder sie länger tragen. Dennoch können sie Nachteile besitzen, sofern sie nicht optimal verarbeitet sind.
Die Fixierung des Hackenbandes erfolgt bei variablen Monoflossen mit einer Schnalle oder mit stufenlosen Schiebe- oder sogenannten Strong-Verschlüssen. Kann die Passform bei Schnallenverschlüssen nicht exakt angeglichen werden, müssen möglicherweise zusätzliche Neoprenfüßlinge getragen werden, um die Differenz auszugleichen.
Schiebeverschlüsse hingegen können bei längerer Wassereinwirkung leicht nachgeben, so dass das Hackenband immer wieder nachgezogen werden muss. Das Hackenband sollte stabil und möglichst nicht zu glatt sein, damit es eine lange Lebensdauer besitzt und optimal hält.
Das Material der Monoflosse muss dem Leistungsniveau des Sportlers entsprechen. Anfänger und Kinder benötigen weiche Flossen, damit Gelenkschäden vermieden werden. Diese bestehen aus besonders flexiblem Kunststoff. Trainierte Sportler greifen auf glasfaser- oder kohlenstofffaserverstärkte Flossenblätter zurück. Sie sind deutlich stabiler und sorgen für einen noch besseren Vorschub.
Auch Länge und Breite des Flossenblattes entscheiden über den Vorschub. Aus diesem Grunde sind Flossenblätter für Kinder relativ klein, während trainierte Sportler besonders große Flossenblätter bevorzugen. Außerdem kann der Einsatzbereich über die Größe des Flossenblattes entscheiden.
Auf kurzen Schnorcheltouren darf es beispielsweise kleiner sein als bei längeren Tauchgängen im offenen Meer. Wichtig ist auch, dass die Flosse im Falle des Abrutschens auf der Wasseroberfläche schwimmt, damit sie innerhalb kurzer Zeit wiedergefunden werden kann.
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