12. Dezember 2011
Verletzungen am Knie, die durch Stürze, Kollisionen, Über- oder Fehlbelastungen entstehen, können sehr vielschichtig sein. Geeignete Knieschützer können vorbeugen und Knieschädigungen zumindest teilweise verhindern.
Das Kniegelenk ist ein sehr komplexes Gebilde. Daher kann die Art der Verletzung im Falle eines Sturzes sehr unterschiedlich sein. Möglich sind beispielsweise Verletzungen der Knorpelsubstanz, welche die Reibung innerhalb des Kniegelenkes mindert. Knorpelschädigungen entstehen bei einem harten Aufprall auf das Knie oder sind Folge anderer Knieverletzungen. Die Knorpelsubstanz kann geprellt oder gar abgesprengt werden. Häufig entsteht ein zusätzliches Hämatom. Der Betroffene verspürt starke Schmerzen und kann das Knie nicht mehr richtig belasten. Selbst in Ruhestellung tut es weh. Unbehandelt kann eine Knorpelverletzung zu vorzeitigem Gelenkverschleiß führen. In der Regel wird das Knie gespiegelt und repariert. Im Anschluss erfolgt eine Physiotherapie.
Auch das vordere oder hintere Kreuzband kann betroffen sein. Insbesondere das vordere Kreuzband neigt bei Überdehnungen oder beim Einwirken äußerer Kräfte zum Reißen. Typisch ist ein Anschwellen des Kniegelenkes, eine Verschiebung des Schienbeins ist sichtbar. Das Knie lässt sich nicht vollständig strecken. Nicht immer muss eine Operation erfolgen. Eine konservative Behandlung durch Ruhigstellung kann ebenfalls zu einem guten Ergebnis führen. Zur Vermeidung von Kreuzbandrissen haben sich neben der Stabilisierung des Kniegelenkes Knieschützer mit thermischem Effekt bewährt.
Wird das Knie beim Aufprall gleichzeitig verdreht, kann es zu Meniskusschädigungen kommen. Die Menisken sind für die Stabilisierung und Ernährung des Kniegelenks verantwortlich. Das Kniegelenk weist bei Meniskusschäden Beweglichkeitsblockaden auf. Gleichzeitig ist es instabil und schwillt an. Unbehandelte Meniskusverletzungen können vorzeitigen Gelenkverschleiß zur Folge haben. In den meisten Fällen hilft nur eine Operation.
Außerdem kann es zu verschiedenen Traumata am Knie kommen, die nur selten einer Operation bedürfen, die aber trotzdem schmerzhaft und langwierig sind. Hierzu zählen Verrenkungen der Kniescheibe, Prellungen und Zerrungen des Kniegelenks. Nach vorübergehender Schonung und anschließender physiotherapeutischer Maßnahmen muss der Sportler auf einen ergonomischen Bewegungsablauf beim Sport achten, da das Knie wiederholt ausrenken kann. Mit Sicherheit wird er präventive Maßnahmen ergreifen und einen Knieschutz tragen.
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30.08.11 | |
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03.02.11 | |
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29.04.10 | |
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