7. Dezember 2011
Handgelenkschützer werden in den unterschiedlichsten Arten angeboten. Alle besitzen die Aufgabe, das Handgelenk zu stabilisieren und zu schützen. Dennoch sind Formen und Materialien auf diverse Sportarten und mögliche Arten von Verletzungen abgestimmt.
Das Angebot an Handgelenkschützern ist groß. Es reicht von einfachen Bandagen aus elastischen Materialien über Hartplastikausführungen bis hin zu Modellen mit Schienensystemen. Ebenso unterscheiden sich die Arten der Fixierungen.
Die einfachste Art eines Handgelenkschützers besteht aus einem schlauchartigen Überzug aus elastischem Gewebe, der auf das Handgelenk einen gewissen Druck ausübt. Als Materialien kommen Baumwolle, Baumwoll-Elasthan-Mischungen oder Neopren zum Einsatz. Reine Baumwollgewebe sind allerdings nur bedingt geeignet, da die stabilisierende Wirkung nur gering sein kann. Synthetische Fasern hingegen besitzen nur wenig Atmungsaktivität, so dass das Handgelenk schnell schwitzt. Einige Modelle sind deswegen im Inneren mit schweißaufsaugenden Geweben ausgestattet.
Andere Modelle werden mit einem Klettverschlusssystem fixiert. Ihr Vorteil ist, dass sich die Weite des Handgelenkschützers auf diese Weise individuell regulieren und auf den Armumfang des Sportlers abstimmen lässt. Während einige Handgelenkschützer tatsächlich nur über das Handgelenk reichen, werden andere an einem Ende über den Daumen gezogen und dann erst um das Handgelenk geführt. So erhält der Handgelenkschützer Halt und kann nicht verrutschen. Wichtig ist allerdings, dass die Bandage immer über eine ausreichende Länge verfügt, damit sie auch die angrenzenden Muskelgruppen unterstützt und nicht einschnürt.
Sofern bereits Vorschädigungen am Handgelenk vorliegen, empfehlen sich Handgelenkschützer, die mit einem Schienensystem ausgestattet sind, welches das Handgelenk vor falschen Bewegungen schützt. Diese Art der Bandagen kann auf der Innenseite einen Hartplastikschutz mit entsprechenden Polsterungen besitzen. Sie kommt unter anderem auch in der Therapie des Karpaltunnelsyndroms zum Einsatz.
Textile Polsterungen sind auch in Hartplastik-Schützer verarbeitet, die insbesondere beim Inlineskaten oder beim Snowboarden zur Anwendung kommen. Ohne eine spezielle Innenausstattung würde das Handgelenk nicht nur schwitzen, auch wären die Kanten des Handgelenkschützers so scharf, dass sie Druckstellen oder Abschürfungen hinterlassen könnten. Zusätzlich sind viele Modelle aus Hartplastik mit Netzgeweben ausgestattet, durch die der Schweiß abtransportiert werden kann.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
02.12.11 | |
![]() | HANDGELENKSCHüTZER |
15.12.10 | |
![]() | HANDGELENKSCHüTZER |
25.05.10 | |
![]() | HANDGELENKSCHüTZER |
28.04.10 | |
![]() | HANDGELENKSCHüTZER |
31.01.10 | |
![]() | HANDGELENKSCHüTZER |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Handgelenkschützer Forum

