Sportarten, in denen das Tragen von Handgelenkschützern sinnvoll ist

Gruppe fährt Inlineskates auf Straße
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  • von Paradisi-Redaktion

Handgelenkschützer geben dem Handgelenk beim Beugen und Strecken der Hand Halt und unterstützen es. Im Falle eines Sturzes üben Bandagen und Protektoren auf das Handgelenk eine dämpfende Wirkung aus. In vielen Sportarten werden Handgelenkschützer aus diesen Gründen bereits präventiv getragen, vorgeschädigte Handgelenke kommen erst recht nicht ohne sie aus.

In vielen Sportarten werden die Handgelenke stark beansprucht. Als Folgeerscheinungen können Überlastungen auftreten, die zu Schädigungen in den Muskeln, Sehnen und im Gelenk selbst führen. Auch Stürze und Kollisionen können Verletzungen hervorrufen. Häufig sind tiefer liegende Gewebeschichten mit betroffen.

Wer entsprechende Handgelenkschützer verwendet, kann Schädigungen vorbeugen.

Ball- und Kraftsport

Handball- und Volleyballspieler tragen häufig Handgelenkschützer, insbesondere an der Wurfhand. Durch eine spezielle Bandage erhält das Gelenk Stabilität, wodurch Überdehnungen vermieden werden. Auch der Aufprall des Balls auf das Handgelenk wird gedämpft.

Ebenso kann das Handgelenk beim Kraftsport Unterstützung benötigen. Das Heben von Lasten wird durch den gezielt auf bestimmte Muskelgruppen ausgeübten Druck vereinfacht. Zudem wird ein Umknicken der Hand beim Stemmen von Gewichten vermieden.

Turnen

Auch Turner greifen gern auf Handgelenkschützer zurück, beispielsweise wenn sie am Pferd oder an den Ringen turnen. Bei diversen Übungen haben die Handgelenke das Eigengewicht des Sportlers zu tragen und müssen zusätzlich einwirkende Kräfte, die beim Anspringen an das Gerät entstehen, schmerzfrei abfangen können.

Sind Muskeln und Sehnen bereits mehrfach überdehnt worden, wird der Turner ohne entsprechende Handgelenkschützer kaum den nötigen Halt auf dem Gerät finden, so dass Folgeverletzungen vorprogrammiert sind.

Inlineskating und Snowboarding

Doch Handgelenkschützer sollen nicht nur vor Überlastungen schützen. Erst recht müssen die so ausgestattet sein, dass sie im Falle des Sturzes eine gewisse Dämpfung auf das Handgelenk ausüben. Für besonders handgelenkgefährdende Sportarten, wie das Inlineskaten oder das Snowboarden, stehen extrem harte Handgelenkbandagen zur Verfügung.

Die besondere Gefährdung des Handgelenks im Falle eines Sturzes ergibt sich übrigens aus dem natürlichen Bewegungsablauf. Der Sportler, aber auch jeder Nichtsportler, wird als Reflexreaktion immer ersuchen, seinen Oberkörper mit den Händen auf dem Boden abzufangen, um das Gesicht vor einem harten Aufprall zu schützen.

Grundinformationen und Hinweise zu Handgelenkschützern

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  • Bildnachweis: unterwegs beim Inline-Skaten © Alexander Rochau - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom

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