12. Dezember 2011
Seit einigen Jahren ist das Internet mobil geworden und hat dadurch eine Vielzahl neuer technischer Möglichkeiten geschaffen. Das Smartphone ist beispielsweise für viele Menschen zu einem treuen Begleiter geworden. Der technische Fortschritt stoppte auch vor den Fahrradcomputern nicht: Doch sind GPS-Geräte, PDAs oder Smartphones wirklich lohnende Alternativen?
GPS steht für "Global Positioning System". Ursprünglich kommt das System aus der Seefahrt und sollte den Menschen dabei helfen, nicht mehr nur nach den Sternen navigieren zu müssen, sondern auch durch die Hilfe des Satelliten ihren Weg auf den Wasserstraßen finden zu können. Schon bald entdeckte man jedoch den Nutzwert dieser Geräte gerade für den Gebrauch im Sport. Die GPS-Geräte können die eigene Position bis zu einem Meter genau bestimmen und erlauben so ebenfalls eine Anzeige von Geschwindigkeit und Hinweisen auf mögliche Gefahrenquellen, die sich auf der Strecke befinden. Nicht möglich ist das Pulsmessen oder eine Berechnung des Kalorienverbrauchs.
Die Abkürzung PDA steht für Personal Digital Assistent. Bevor die Smartphones auf den Markt kamen, regierten die PDAs die High Tech-Sparte unter den Handys. Sie verfügen in der Regel über einen Internetzugang und können aus diesem Grund ähnliche Dienste wie ein GPS-Gerät leisten. Dies bedeutet, sie erkennen die Position und zeigen die Geschwindigkeit auf, mit der man sich fortbewegt. Zudem verfügen sie auch noch über eine Stoppuhr und können aus diesem Grund Daten wie zum Beispiel die Durchschnittsgeschwindigkeit während der aktuellen Fahrt aufzeigen und mit anderen Werten aus vorherigen Fahrten vergleichen.
Die wohl umfassendste Alternative zum eigentlichen Fahrradcomputer bildet das Smartphone. Dieses verfügt ebenfalls über die bislang genannten Dienste, kann aber noch mehr. So kann man beispielsweise spezielle Apps herunterladen, die sich einzig darum drehen, Sportleistungen zu protokollieren und die hier gewonnenen Daten auszuwerten. Die Anzeige des durchschnittlichen Kalorienverbrauchs ist dabei Standard. Mit den richtigen Zusatzgeräten kann das Smartphone zudem den Pulsschlag messen und so aufzeigen, ob man schon im "roten Bereich" trainiert und also überzogen hat oder ob man noch effektiv für den Körper arbeitet.
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