24. November 2011
Der Brustschutz ist Teil der Schutzausrüstung, der von Sportlerinnen zur Prävention vor Verletzungen in unterschiedlichen Kampf- und Mannschaftssportarten sowie im Motorradsport getragen wird, teilweise benutzen ihn auch Männer. Der Brustschutz dient der Polsterung des Brustgewebes, gibt ihm Halt und schützt es vor Schädigungen, die durch Tritte, Schläge und Stöße auftreten können. Angeboten werden unterschiedliche Arten des Brustschutzes.
Ein Brustschutz für den Sportbereich kann aus Hart- oder Weichschalen bestehen, welche in speziell gefertigte Bustiers eingesetzt werden. Diese bestehen aus einem elastischen Material, meist Lycra. Sie können unterschiedlich lang gearbeitet sein, so dass sie in ihrer Form eher einem BH oder einem Top ähneln. Hartschalen haben den Vorteil, dass sie stärkeren Halt bieten, Weichschalen passen sich der weiblichen Brust bei Bewegungen individueller an und bleiben flexibel. Sie vermitteln ein recht angenehmes Hautgefühl. Verschiedene Modelle von Hart- und Weichschalen besitzen Lüftungsschlitze, die für den Abtransport von Feuchtigkeit sorgen und somit das Risiko des Aufscheuerns der Haut minimieren. Hart- und Weichschalen kommen insbesondere im Kampfsport zum Einsatz.
Der Brustschutz kann aber auch aus einer einzelnen anatomisch geformten Hartschale bestehen, die von Polyesterträgern gehalten wird. Sie besitzt die nachempfundene Form eines weiblichen Torsos und ist sehr stabil. Diese Art Brustschutz nimmt dem Oberkörper einen Teil seiner Beweglichkeit, ist aber in Sportarten, in denen es zu harten Schlägen kommt, unerlässlich.
Den sichersten Schutz bieten Brustschutzhemden, die auch als Brustpanzer bezeichnet werden. Brustpanzer kommen beispielsweise beim Hockey oder im Motorsport zum Einsatz. Sie verfügen unter ihrer Hartschale über eine Schaumstoffpolsterung, die für ein angenehmes Tragegefühl sorgt. Zudem reichen sie bis über den Rücken, so dass auch der Nierenbereich geschützt ist. Für eine optimale Belüftung sind Brustschutzhemden mit Lüftungsschlitzen ausgerüstet. Das An- und Ablegen ist durch Arm- und Seitenbänder sowie Schulterverschlüsse möglich. Selbst, wenn ein Brustpanzer aufgrund seiner Beschaffenheit im Vergleich zu Hart- und Weichschalen mehr aufträgt, wird über ihn noch ein Trikot gezogen.
Da die weibliche Brust individuell geformt ist, gibt es den Brustschutz in unterschiedlichen Größen.
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