22. März 2011
Heutzutage gehören weiße Zähne zu einem gepflegten Äußeren dazu. Es gibt viele Mittel und Wege, "gelbe" Beißerchen aufzuhellen und weißer erscheinen zu lassen. Doch was passiert dabei mit den Zähnen? Sind Aufhellungsprodukte grundsätzlich schädlich für sie? Oder gibt es auch sanfte Methoden?
Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Bleaching. Bei der In-Office-Methode werden die Zähne von einem Zahnarzt oder einer Kosmetikerin professionell aufgehellt. Dies geschieht meist indem eine Bleaching-Paste auf die Zähne aufgetragen wird. Das Zahnfleisch wird dabei mit einem speziellen Kunststoff geschützt. Nun muss die Paste mit UV-Licht oder auf andere Weise aushärten, was bis zu 45 Minuten dauern kann. Das Ergebnis ist allerdings absolut überzeugend - die Zähne werden um bis zu neun Nuancen heller. Das Bleaching-Ergebnis hält bis zu drei Jahre an, sofern man seinen Konsum an Zigaretten, Rotwein, Kaffee und Tee etwas einschränkt.
Auch die Home-Bleaching-Methode funktioniert ähnlich, wobei es mehrere Arten davon gibt. Das klassische Zahnweiß wird mit einem Pinsel auf die zuvor geputzten Zähne aufgetragen und muss etwa eine Viertelstunde einwirken. Dies wird sieben bis vierzehn Tage lang wiederholt und am Ende sind die Zähne um einige Nuancen heller. Besser wird das Ergebnis mit speziell angepassten Schienen, die mit einem Bleaching-Produkt eingepinselt und über Nacht getragen werden. Es gibt auch praktische Strips, die die Zähne aufhellen sollen. Diese werden auf die ungeputzten Zähne aufgeklebt damit sie einen besseren Halt haben.
Egal, welche Bleaching-Methode Sie bevorzugen - Sie sollten einiges beachten, bevor Sie sich dazu entschließen. Die Zähne müssen gesund sein, da in den meisten Zahnaufhellungs-Produkten Wasserstoffperoxid enthalten ist, das kranke Zähne zusätzlich schädigen könnte. Außerdem kann Zahnweiß empfindliches Zahnfleisch reizen. Im schlimmsten Fall können Blutungen und Schmerzen auftreten.
Grundsätzlich ist nichts gegen Bleaching einzuwenden, es kann aber auch bei professioneller Zahnaufhellung immer etwas passieren. Außerdem sollten die Zähne auf keinen Fall zu oft aufgehellt werden, da auch der Zahnschmelz angegriffen werden kann (wenn der Gehalt an Wasserstoffperoxid zu hoch ist).
Nach einer Zahnaufhellung mit Zahnweiß sollte man etwa zwei bis vier Tage auf Rotwein, Nikotin, Kaffee, Tee und andere färbende Lebensmittel verzichten, damit das Ergebnis nicht beeinträchtigt wird.
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