2. Juni 2009
Defekte oder fehlende Zähne wurden früher zumeist durch eine Brücke oder Prothese ersetzt. Inzwischen entscheiden sich rund 300.000 Patienten für Zahnimplantate, da diese fest im verankert sind und nicht so einen hohen Pflegeaufwand wie Prothesen benötigen. Allerdings heißt es auch bei einem oder mehreren Zahnimplantaten für ein hohes Maß an Hygiene und Reinigung zu sorgen, da man somit die Lebensdauer der Implantate deutlich erhöhen kann.
Mehrmals täglich gewissenhaft die Zähne und somit auch Implantate zu putzen sollte ebenso selbstverständlich sein als auch die Verwendung von Zahnseide oder einer Interdentalbürste. Zwei- bis dreimal im Jahr sollte man sich auch zur Kontrolle beim Zahnarzt einfinden, der mögliche Schäden oder Entzündung rechtzeitig entdecken und auch beseitigen kann.
Besonders letzteres, also Zahnfleischentzündungen, können zu einem Verlust des natürlichen und auch den Zahnimplantates führen, weshalb hier Sorgfalt angebracht ist. Übrigens: Raucher unterliegen einem erhöhten Risiko für Entzündungen im Mundraum und sollten deshalb noch einmal einen Tick mehr in die Pflege und Kontrolle ihrer Zähne investieren.
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