27. Dezember 2008
Von Tanja Tasci
Einst gängiges Material für die Zahnbehandlung und heute als gefährlich eingestuft, dies ist Amalgam. Doch trotz zahlreicher Warnungen gibt es auch heute noch sehr viele Menschen die mit Amalgam Altlasten ihre Gesundheit gefährden und sich des hohen Risikos nicht bewusst sind.
Amalgam und seine Folgen wurden lange Zeit unterschätzt, doch auch heute noch unterschätzen viele Patienten die Gefahr die von vorhandenen Amalgam Zahnfüllungen ausgeht. Amalgam ist eine Quecksilber Legierung, die mit Metallen wie Kupfer, Zinn oder Silber versehen ist. Die Höhe des Quecksilberanteils liegt bei Amalgam bei circa 50 Prozent und so kann zu jeder Zeit Quecksilber aus der Amalgam Zahnfüllung jeder Zeit freigesetzt werden. Da die Freisetzung meist in Gasform vor sich geht ist nicht nur der Mundraum betroffen, sondern besonders die Lunge und an sich kann dies Auswirkungen auf den gesamten Körper haben. Allerdings kommt es durch Amalgam Zahnfüllungen nicht zu direkten Vergiftungserscheinungen, da die Dosis zu niedrig ist. Es kommt allerdings häufig zu einem allgemeinen Unwohlsein begleitet von unterschiedlichen Krankheitsbildern. Offiziell anerkannt werden bis heute nur Amalgamallergien, die zu Veränderungen an der Mundschleimhaut führen. Doch immer mehr niedergelassene Ärzte haben die Erfahrung gemacht, dass allgemeine Beschwerdebilder verschwinden, sobald das Amalgam entfernt wurde und sehen eine direkte Verbindung von Amalgam und Unwohlsein.
Nicht anerkannte oder häufig von niedergelassenen Ärzten beobachtete Beschwerden: leichte Ermüdbarkeit, Reizbarkeit, Gedächtnislücken, leichte Depressionen, Schlafstörungen, geringere Leistungsfähigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwächen, vermehrte Allergien, Gesichtsneuralgien und eine höhere Infektanfälligkeit. Diese Beschwerden können das gesamte Leben eines Patienten beeinträchtigen und legen sich häufig sobald fachmännisch das Amalgam entfernt wurde und der Körper sich wieder regeneriert hat. Anerkannte Beschwerden beschränken sich auf den Mundraum, darunter fallen: Metallgeschmack, Zungenbrennen, Geschmacksverlust und häufig sind die Symptome direkt nach dem Zahnarztbesuch verstärkt. Doch auch die Veränderung von Mundschleimhaut oder Zahnfleisch sind auf Amalgam zurück zu führen, so gelten Entzündungen der Mundschleimhaut (Stomatitis), Entzündungen des Zahnfleisches (Gingivitis) und ein weißlicher Fibrinbelag um den Randsaum der Entzündung als folgen von Amalgamfüllungen.
Wenn Symptome irgendeiner Art auftreten, sollten Patienten sofort mit ihrem Arzt darüber reden und schnellstens eine Therapie in die Wege leiten. Am wichtigsten ist es eine Amalgamsanierung durchzuführen, sodass alle Amalgam Zahnfüllungen entfernt werden, wobei auch darauf geachtet werden muss, ob unter Kronen noch alte Amalgam Zahnfüllungen vorhanden sind. Vor beginn der Behandlung sollten Patienten die Kostenübernahme mit der Krankenkasse abklären. Schwangere und stillende Frauen, sollten mit der Amalgamsanierung warten, denn sonst könnte das Quecksilber an den Säugling weiter gegeben werden. Begleitend sollten Patienten vor und nach der Amalgamsanierung mit Selen behandelt werden, denn Selen inaktiviert das Quecksilber und so kann die Wirkung des Quecksilbers auf den Körper gestoppt werden. Bei niedrigen Zinkwerten sollte weiterhin Zink zugeführt werden. Ob und in welchem Maße einzelne Patienten betroffen sind, liegt zum Teil natürlich an der Empfindlichkeit, doch grundsätzlich sollten Patienten die Möglichkeit wahrnehmen und sich von Amalgamfüllungen schnellstens trennen.
Bei amalgam im zahnfleisch gibt es eine kriminelle absprache unter allen ärzten.
in diagnoseberichten muß der füllstoff amalgam nur mit...
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