Exotische Lederarten für Cowboystiefel - Kaiman, Strauß, Pyton und Co.

Braun gestreifte Schlange auf grünem Blatt

Was macht Cowboysteifel aus exotischen Materialien so einzigartig und worauf gilt es beim Kauf zu beachten?

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  • von Paradisi-Redaktion

Western- oder Cowboystiefel kennen wir bereits aus den 70er und 80er Jahren. In den letzten paar Jahre waren sie immer mal wieder präsent, aber nun haben sie auch bei uns in Deutschland ihren Mode-Durchbruch geschafft.

Während die Westernstiefel früher ausschließlich aus Rinderleder gefertigt wurden, gibt es sie heute in Verbindung mit exotischen Lederarten wie

  • Kaiman-,
  • Phyton-,
  • Straußen-,
  • Leguan- oder auch
  • Aalleder.

Noch nie war die Modellauswahl bei Westernstiefel so groß wie heute. Auch wenn sich die Formen sehr ähneln, die unterschiedlichen Materialien und vielen Extras machen jeden Cowboystiefel einzigartig und auch für die Frauen sehr viel interessanter. Während Männer die geliebten Westernstiefel zur Jeans tragen, haben Frauen die Möglichkeit, sie

  • zum wadenlangen Rock,
  • knackiger Hotpants oder
  • zur Lieblings-Denim

anzuziehen. Vielseitiger und alltagstauglicher geht es kaum noch, denn ebenso kann die Absatzhöhe variieren.

Besonderheiten der exotischen Lederarten

Die exotischen Lederarten der Westernstiefel werden mit anderen feinsten Lederarten kombiniert. Feinstes Nappaleder wird meistens als Basismaterial verwendet, aber auch Schweinsleder oder Rindspaltleder im Fersen- und Fußbereich. Das Kaiman-, Phyton-, Straußen-, Leguan- oder Aalleder wird anschließend im gut sichtbaren Bereich des Stiefels aufgenäht.

In der Regel werden der Fußbereich und der äußere Schaft mit dem exotischen Leder verziert. Die Haut oder Schuppen jedes Tieres ist einzigartig, darum sieht kein Westernstiefel wie der andere aus, auch wenn sie vom selben Hersteller gefertigt sind.

Tipps zum Kauf

Beim Kauf von Cowboystiefeln mit exotischen Lederarten ist darauf zu achten, dass das Leder aus einer kontrollierten Zucht stammt. Anfangs werden die Stiefel noch unbequem sein und hier und da ein wenig drücken. Wenn sie erst einmal richtig eingelaufen sind, will man sie nie wieder ausziehen.

Bei guter Pflege sind Westernstiefel lebenslange Begleiter, denen leichte Gebrauchsspuren nichts ausmachen. Im Gegenteil: Der Westernstiefel wird beim Tragen erst richtig individuell und interessant.

Wer sich für einen hochwertigen Westernstiefel in exotischen Lederarten entscheidet, sollte vor allem auf eine gute Verarbeitung des Innenlebens achten. Eine gute Innensohle und eine ausgepolsterte Brandsohle sind für den Komfort sehr wichtig. Zwei Laschen (Anziehhilfen) am Schaft erleichtern bei den meisten Cowboystiefeln das Anziehen.

Die top modischen Westernstiefel gibt es in Naturfarben und auch eingefärbt. Dabei ist zu bedenken, dass die Stiefel lange getragen werden sollen und Farben und Muster, die heute aktuell sind, können schon morgen out sein. Ob nun Kaiman-, Phyton-, Straußen-, Leguan- oder Aalleder, in natürlichen Farben kommen sie am besten zur Geltung – auch noch in sehr vielen Jahren.

Grundinformationen und Hinweise zu Westernstiefeln

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Northern Water Snake (nerodia sipedon) climbing in a tree © Steve Byland - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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