Über die Schuhmodellgruppen des Pumps und die Folgen den Tragens

Rote Lack-High Heels, daneben rotes Satinkleid

Unter dem klingenden Pluralwort "Pumps" verstecken sich verschiedenste Modelle und auch Risiken für den Körper

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  • von Paradisi-Redaktion

Pumps sind geschlossene, weit ausgeschnittene Halbschuhe, die über keinerlei Schnürsenkel, Riemen oder Reißverschlüsse verfügen. Man kann also einfach und bequem hineinschlüpfen. Es gibt sie in vielen verschiedenen Varianten von flach bis etwa 9,5 Zentimeter hoch. Da bleibt die Gesundheit oft auf der Strecke. Wir fragen uns: Was ist eigentlich gesünder - Pumps oder High Heels?

Die Variantenvielfalt des Pumps

Bereits im 17. und 18. Jahrhundert wurden Pumps getragen – doch nicht von Damen, sondern von Herren. Dies hat sich im Laufe der Zeit geändert: Heutzutage werden Pumps nur noch von Frauen getragen. Eine Ausnahme bilden so genannte Opernpumps, die zu festlicher Kleidung auch von Männern angezogen werden können.

Verschieden geformte Schuhspitzen

Der Klassische Pumps ist der so genannte Stöckelschuh, der in den 50er Jahren modern wurde. Damals dominierten Pfennigabsätze und spitz zulaufende Schuhspitzen. Eine Zeit lang wurde die spitze Schuhfront von runden Formen abgelöst, bevor wiederum spitze Modelle in Mode kamen. In der heutigen Zeit sieht man Pumps mit verschiedenen "Fronten".

Peeptoes und Opentoes

Wer heutzutage Pumps kaufen möchte, wird im nächstgelegenen Schuhgeschäft fündig werden. Es gibt meist eine große Auswahl an verschiedenen Modellen und wer sich von ausgebildeten Schuhverkäufern und Verkäuferinnen beraten lässt, wird bald sein Lieblingsmodell finden.

Sehr angesagt sind derzeit auch Pumps, die eine kleine Öffnung an der Spitze haben – die so genannten Peeptoes. Die Zehen kann man zwar nur andeutungsweise erkennen, trotzdem können diese Schuhe auf Männer sehr erotisch wirken. Derzeit sieht man sie in jedem Schuhladen in den unterschiedlichsten Ausführungen und verziert mit peppigen Accessoires.

Im Gegensatz zu den Peeptoes haben die Opentoes eine komplett geöffnete Schuhspitze und sehen ebenfalls sehr hübsch zu diversen sommerlichen Röcken und Kleidern aus.

Hochfrontpumps

Hochfrontpumps sind – wie der Name schon sagt – sehr hochgeschlossen und sehen beispielsweise zu edlen Hosenanzügen, aber auch zu Röcken sehr schön aus. Eine spezielle Form dieses Schuhmodells sind die Flamencopumps, die eine geschlossene Schuhspitze und häufig ein oder mehrere Riemchen haben, die galant um die Fesseln gebunden werden.

Schnürpumps und Opernpumps

Eine weitere Form der beliebten Schuhe sind Schnürpumps, die etwas sportlicher als gewöhnliche Pumps sind und eine Ristschnürung aufweisen. Die bereits erwähnten Opernpumps zählen ebenfalls zu diesem Schuhtyp und werden heutzutage nur mehr von Männern getragen, die sich für die Oper oder für andere feine Anlässe elegant kleiden möchten.

High Heels oder Pumps, was ist gesundheitlich effektiver?

Jede Frau liebt Schuhe - dies ist ein gängiges Klischee, welches in den meisten Fällen zutrifft. Egal, ob Pumps oder High Heels, Schuhe müssen sexy sein. Da bleibt die Gesundheit oft auf der Strecke. Wir fragen uns: Was ist eigentlich gesünder - Pumps oder High Heels?

Pumps und High Heels im Vergleich

Pumps sind geschlossene Halbschuhe ohne Verschluss. Es wird also bewusst auf Riemchen, Schnallen oder Ähnliches verzichtet, was das Anziehen des Schuhes vereinfacht.

Pumps haben prinzipiell eine flache Sohle und einen Absatz bis maximal 9,5 cm Höhe. Alles, was höher ist, wird als High Heel bezeichnet. Die perfekte Absatzhöhe für Ihren Fuß können Sie mit der Absatzformel berechnen.

High Heels haben einen Absatz ab etwa 10 cm Höhe. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Ausführungen, das heißt mit Schnallen, Riemen und Verzierungen. Natürlich gibt es auch vorne offene High Heels, diese gelten als besonders sexy.

Gesundheitliche Gefahren

Pumps sind im Allgemeinen eher ungefährlich für die Gesundheit, da die Absatzhöhe nicht so extrem ist wie bei High Heels. Man kann also noch angenehm damit gehen. Geübte Pumps-Trägerinnen laufen auch nicht Gefahr, einfach umzuknicken.

Man sollte allerdings auf eine gesunde Haltung achten, denn bereits ab wenigen Zentimetern Absatzhöhe verändert sich die eigene Körperhaltung und wird in gewissem Maße unnatürlich. Wie Sie Ihren Gang perfektionieren erfahren Sie hier.

Bei High Heels ist die Gefahr, auf Dauer gesundheitliche Schäden davonzutragen, durch die extremen Absätze, höher. Auch hier wird die Körperhaltung massiv beeinträchtigt und verändert. Dies geschieht durch eine Erhöhung der Sprunggelenke, sowie durch eine veränderte Gewichtsverteilung. Dadurch werden Brust und Po stärker betont, außerdem verändert sich das Gangbild mit High Heels. Die Hüften kreisen beim Gehen automatisch.

Hinzu kommt die erhöhte Gefahr des Umknöchelns, hervorgerufen durch die hohen Absätze und die meist geringe Auftrittsfäche. Wer es nicht gewohnt ist, mit High Heels zu gehen, wirkt auf Außenstehende häufig eher unsicher, anstatt sexy.

Man muss sich bewusst sein, dass durch langes Tragen von High Heels weitreichende gesundheitliche Schäden hervorgerufen werden. Diese betreffen vor allem die Fußknochen und -muskeln. Es kommt häufig zu Überlastungen und Verkürzungen verschiedener Muskelgruppen. Außerdem treten chronische Verspannungen und Muskelschmerzen auf. Durch das Tragen von High Heels kann es zu Durchblutungsstörungen kommen.

Schäden vorbeugen

Deshalb sollte man immer darauf achten, die Schuhe nicht zu lange zu tragen und den Füßen zwischendurch Entspannung gönnen. Auch leichte Muskelübungen und bewusste Kontrolle der eigenen Haltung helfen solchen Schäden vorzubeugen.

Es ist wichtig, die Füße immer in Bewegung zu halten, so beugt man Durchblutungsstörungen vor und tut etwas für seine Venengesundheit.

Grundinformationen und Tipps zu Pumps

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Toys for Boys © Robert - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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