29. Mai 2010
So sehr viele Frauen ihre Schuhe lieben - mit einem Schuhtick stoßen sie beim anderen Geschlecht doch oft auf Unverständnis. Das ultimative Argument liefert allerdings die Forschung, denn die sagt, Abwechslung tut den Füßen ausgesprochen gut.
Wer häufig auf verschiedene Schuhmodelle zurückgreift, vermeidet damit eine einseitige Belastung des Körpergewichts auf den Fußballen. Das hält Fuß und Bein flexibel und schont die Gelenke.
Sogar High Heels haben ihre gesunden Seiten, solange man es nicht übertreibt mit der Tragedauer. Sie trainieren nicht nur das Fußgewölbe, sondern auch viele andere Körperteile wie etwa die Beckenbodenmuskulatur und den Oberkörper beim Ausbalancieren.
Doch besonders hohe Schuhe mit besonders dünnen Absätzen bedeuten auch eine große Belastung für Muskeln, Gelenke und Sehnen. Der vordere Fußballen muss das gesamte Körpergewicht abfangen. Wer also abends gerne auf High Heels ausgeht, sollte dafür tagsüber auf flacheres Schuhwerk zurückgreifen. Vier Stunden auf hohen Schuhen pro Tag sind in Ordnung. Für längere Zeiten und Strecken empfehlen sich Absätze bis zu einer Höhe von drei Zentimetern.
Wichtig ist es auch, auf die richtige Passform der Schuhsohle zu achten. Die Schuhe sollten weder zu eng noch zu weit geschnitten sein, egal ob bei Sneakers oder Ballerinas. Dickere Sohnlen federn Stöße ab und schonen so die Gelenke.
Auch gegen Flip Flops ist allgemein nichts einzuwenden, denn sie lassen den Fuß atmen und die Art zu laufen ist nicht weit entfernt vom Barfußgang. Doch richtig abrollen können die Füße darin nicht. Daher sollten auch die Flip Flops nicht länger als vier Stunden am Stück getragen werden.
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