11. März 2010
Zur Verzierung der Zunge mit einem Schmuckstück, wird ein Zungenpiercing durchgeführt. Dazu wird das Piercing in der Mitte der Zunge eingesetzt.
Zur Durchführung eines Zungenpiercings sollte man sich an ein professionelles Piercing-Studio mit einem erfahrenen Piercer wenden. Ein gut geschultes Personal kann wichtige Tipps geben, was während und nach dem Piercing zu beachten ist. So sollte ein Zungenpiercing niemals während einer Erkältung vorgenommen werden.
In der Regel wird das Zungenpiercing im Sitzen durchgeführt, um dem Piercer seine Aufgabe zu erleichtern. Darüber hinaus soll dadurch auch Kreislaufproblemen vorgebeugt werden. Vor dem Durchstechen wird der Mundraum mit einem Desinfektionsmittel gespült. Wie es bei anderen Piercing-Varianten auch üblich ist, markiert der Piercer die Einstich- und die Ausstichstelle. Die Stellen werden mit einer speziellen Klemmzange fixiert und schließlich mit Hilfe eines peripheren Venenkatheters durchstochen. Beim Durchstechen muss der Piercer genau darauf achten, dass es nicht zu einer Verletzung des Zungenbändchens kommt. Ebenso ist zu berücksichtigen, dass das Schmuckstück die Zähne nicht beschädigen kann. Normalerweise erfolgt ein Zungenpiercing in der Mitte der Zunge zwischen den beiden Zungenmuskeln. Es kann aber auch außerhalb der Mitte durch einen Muskel eingestochen werden. Dies sollte aber nur von einem erfahrenen Piercer gemacht werden, damit es nicht zu gesundheitlichen Problemen kommt.
In der Regel geht die Abheilung nach einem Zungenpiercing recht schnell vonstatten und nimmt nur etwa zwei bis drei Wochen in Anspruch. Allerdings kann es in den ersten Tagen zu einem Anschwellen der Zunge kommen, wodurch Schmerzen und Probleme beim Essen entstehen. Nach dem Abschwellen der Zunge, ist es ratsam, das gestochene Piercing durch einen kürzeren Stift auszutauschen. Dies erhöht den Tragekomfort und senkt das Risiko von Zahnschäden. Um die Wundheilung nicht zu gefährden, sollte für die Zeit des Abheilens auf den Genuss von Alkohol, Zigaretten, Milchprodukten und säurehaltigem Obst verzichtet werden. Stattdessen ist es ratsam, beim Essen lieber flüssige Nahrung oder Brei zu sich nehmen. Aus hygienischen Gründen wird zudem empfohlen, nach jeder Mahlzeit den Mund auszuspülen.
Mögliche Komplikationen nach einem Zungenpiercing können Infektionen, Zahnfleischverletzungen oder Beeinträchtigungen der Geschmacksnerven sein.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
20.05.12 | |
![]() | ZUNGENPIERCING |
13.05.12 | |
![]() | ZUNGENPIERCING |
![]() | ZUNGENPIERCING |
06.05.12 | |
![]() | ZUNGENPIERCING |
25.04.12 | |
![]() | ZUNGENPIERCING |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Zungenpiercing Forum

