Hallo zusammen,
ich bin Praktikantin in einer Redaktion und suche Menschen, bei denen eine Schönheitsopertaion schiefgelaufen ist. Wenn ihr betroffen seid, dann meldet euch doch einfach mal bei mir.
gruß
miffy
ImlubBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Habe 2 OPs hinter mir…
die erste war im Jahr 2000, die 2. vor einigen Tagen. Die erste OP war eine Nasen-OP mit Lippenvergrößerung, die 2. Op diente dann dazu um zumindest die Nasenschäden wieder zu beheben. Nach der ersten OP hatte meine Nase zwar im Profil eine wunderschöne Form, war aber leider krumm, hatte unterschiedlich große Nasenlöcher und eine schiefe Nasenscheidewand, sodass ich seitdem durch das linke Nasenloch keine richtige Luft mehr bekam, inklusiv Borkenbildung und Entzündungsneigung. Durch die krumme Nasenscheidewand wuchs dann mit der Zeit eine Erhebung auf der unteren Hälfte der Nase und die Atmungsbehinderung verschlimmerte sich im Laufe der Jahre. Die Lippen waren und sind übrigens unsymmetrisch, verhärtet und an einigen Stellen mit Huckeln und Rillen.
Die 2. OP sollte die Nase begradigen, die freie Atmung wieder ermöglichen und die Anhebung der unteren Nasenrückenhälfte wieder abtragen. So wie es aussieht, hat das mit der Begradigung auch geklappt, dass mit der Atmung könnte geklappt haben. Problem nur, jetzt ist meine Nase wieder etwa so groß wie 2000, selbst der kleine Höcker in der Mitte ist wieder da...morgen habe ich einen Arztbesuch, wo ich die Gretchenfrage stellen werde, ob da denn vielleicht einfach noch was Abschwellen muss...
Bleibt noch zu sagen, dass ich mit meiner Geschichte bisher nicht an die Öffentlichkeit bin und auch nicht informieren möchte, wenn ich dafür keine finanzielle Zuwendung erhalte. Denn so wie ich befürchte, war dies nicht meine letzte Operation auf die ich sparen musste.
Die erste war im Jahr 2000, die 2. vor einigen Tagen. Die erste OP war eine Nasen-OP mit Lippenvergrößerung, die 2. Op diente dann dazu um zumindest die Nasenschäden wieder zu beheben. Nach der ersten OP hatte meine Nase zwar im Profil eine wunderschöne Form, war aber leider krumm, hatte unterschiedlich große Nasenlöcher und eine schiefe Nasenscheidewand, sodass ich seitdem durch das linke Nasenloch keine richtige Luft mehr bekam, inklusiv Borkenbildung und Entzündungsneigung. Durch die krumme Nasenscheidewand wuchs dann mit der Zeit eine Erhebung auf der unteren Hälfte der Nase und die Atmungsbehinderung verschlimmerte sich im Laufe der Jahre. Die Lippen waren und sind übrigens unsymmetrisch, verhärtet und an einigen Stellen mit Huckeln und Rillen.
Die 2. OP sollte die Nase begradigen, die freie Atmung wieder ermöglichen und die Anhebung der unteren Nasenrückenhälfte wieder abtragen. So wie es aussieht, hat das mit der Begradigung auch geklappt, dass mit der Atmung könnte geklappt haben. Problem nur, jetzt ist meine Nase wieder etwa so groß wie 2000, selbst der kleine Höcker in der Mitte ist wieder da...morgen habe ich einen Arztbesuch, wo ich die Gretchenfrage stellen werde, ob da denn vielleicht einfach noch was Abschwellen muss...
Bleibt noch zu sagen, dass ich mit meiner Geschichte bisher nicht an die Öffentlichkeit bin und auch nicht informieren möchte, wenn ich dafür keine finanzielle Zuwendung erhalte. Denn so wie ich befürchte, war dies nicht meine letzte Operation auf die ich sparen musste.
ZoeBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo Imlub,
gedenkst du, den Schönheitschirurgen zu verklagen? Bei mir wurde auch gepfuscht und ich suche jetzt nach Wegen, eine Entschädigung zu bekommen, damit ich die "Schadenbegrenzung" bezahlen kann.
Der beratende Anwalt hat mir erklärt, dass es nicht reicht einem Arzt nachzuweisen, dass er "schlecht" gearbeitet hat, also das Ergebnis nicht gut oder wie ausgemacht aussieht (ist ja letztendlich auch subjektiv, manche finden krumme Nasen oder Boxernasen vielleicht ja sogar besser.-).
Wenn eine Operation nicht geglückt ist, weil der Arzt nicht das notwendige Können (oder einfach nen schlechten Tag hatte), ist das noch kein Ärztepfusch. Der Arzt hat nichts falsch gemacht, wenn ihm nicht das gelingt, was er sich vorgenommen hat.
Nur wenn er nicht gemäß der notwendigen Methoden handelt die gemäß gängiger Behandlungsmethoden und seinem anzunehmenden Wissensstand veranlasst werden müssten, handelt er schuldhaft…
Seit der Operation ist mittlerweile 1 Jahr Vergangen und ich habe auf meinem Weg mittlerweile die Erfahrung gemacht, dass hier eine Krähe der Anderen kein Auge aushackt… die Ärzte decken sich gegenseitig und man findet niemanden der gegen den Anderen sagen würde: "Mensch, der hat da aber ganz schönen Scheiß zusammenskalpeliert"…
Ich versuche im Moment herauszufinden, ob meine Nase vielleicht gegipst oder geschient hätte werden müssen, damit sie eine Chance gehabt hätte wieder gerade zu werden, denn - im Gegensatz wie noch im Ersten posting gehofft, hat auch das nicht geklappt: Der innere Kochen in meiner Nase ist nach wie vor krumm…und ich kriege schlecht Luft, meine Nase läuft ständig.
Aber wie gesagt, die Ärzte hüllen sich gern in schweigen, wenn sie das "Werk" eines Kollegen beurteilen sollen - könnte ja schlecht auf sie zurückfallen, da verbündet man sich lieber.
Das einzige was einem Opfer wirklich bleibt ist, andere Nassenpatienten zu informieren, welche Erfahrungen sie mit einem Arzt gemacht haben. Und ich habe jetzt lange genug gewartet und gehofft und mich hinhalten lassen, da mir der Prof. Dr. Chefarzt immer wieder versprochen hat: "der Höcker schwillt doch noch ab…"
Die OP ist jetzt Über ein Jahr her und da ist nichts abgeschwollen…
Darum sehe ich jetzt auch keinen Grund mehr, den Arzt noch länger "zu decken":
Der Arzt der mich operiert hat war Prof. Dr. Peter ... aus Oldenburg.
Übrigens, nachdem ich dem Doktor meine Kritik mitgeteilt habe, meinte Herr Dr. ... zynisch, dass ich wohl ein psychisches Problem haben würde, wenn ich mit dem Ergebnis nicht hoch-zufrieden wäre …kein Wort darüber verloren, dass mein rechtes Nasenloch bei der Op eingerissen wurde und ich davon jetzt (dauerhaft) eine sichtbare Rissnarbe hatte - als ob ich es übersehen würde… kein Wort darüber, dass meine Nase auch ein kleines Stück kürzer war, auch wenn wir nie ausgemacht hatten, das ich meine Nase auch kürzer werden soll - wer will schon eine Michel Jackson-Nase, bei der man selbst von oben noch in die Nasenlöcher schauen kann? - Klar manche, finden ja vielleicht sogar das hübsch!
Bei der nächsten Nachuntersuchung hatte ich dann einen Freund mit zur Untersuchung genommen, da war Herr Doktor dann wieder wesendlich freundlicher und sagte - man höre und staune: "Falls die Operation nicht ganz erfolgreich verlaufen ist, dann mache ich ihnen das noch weg".
Selbst mein Bekannter war überrascht, wie schnell der Doktor ... auf einmal von einer Nach-operation sprach…
Und bei der letzten Nachuntersuchung sagte Herr Doktor ... dann - nachdem er hörte, dass ich mich von ihm bestimmt nicht nochmal operieren lassen werde - ich solle es per Schiedsentscheid klären lassen, wenn ich Zweifel hätte…
Dieses Schiedsverfahren habe ich dann beantragt, aber das war auch wieder nur eine Hinhaltetaktik…
Denn obwohl selbst vom Arzt ... vorgeschlagen, ich sollte ein Schiedsverfahren einleiten, hat er es dann abgelehnt, daran mitzuwirken. Ein Schiedsverfahren kann nur dann abgehalten werden, wenn alle beteiligten damit einverstanden sind….
Soweit also die ehrenswerten Methoden des tollen Professor Dr. ....
Und um dem ganzen Hohn noch die Krone aufzusetzen: In der Stellungnahme, warum er ein Verfahren ablehnt, schrieb er, dass er das Ergebnis als "sehr gut" betrachtet und eine weitere Nachoperation abgelehnt habe...
Solche Lügen zu lesen sind wie ein Schlag ins Gesicht.
Der erste Arzt, der mich operiert hat und der meine Nase überhaupt erst krumm und krank machte war übrigens Ex-Privatdozent Dr. Dirk ... aus Nürnberg. Ex-Privatdozent weil er in Deutschland mittlerweile nicht mehr tätig ist, da er erst vor Gericht stand (wegen unsauberer Methoden), dann pleite ging und dann ins Ausland abgehauen ist… Den brauch ich also nicht mehr zu verklagen… zur Erinnerung: Dr. ... gehörte zu den ersten in Deutschland, die unter irgendeinem Pseudonym in ebay Schönheits-ops versteigert haben, weil er dringend Geld brauchte…wer braucht das nicht…
S.F.Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Dr. ... aus Bamberg führt auch kosmetische Korrekturen wie dauerhafte Haarentfernung mit dem Laser durch. Ich war damals noch ein Kind als ich mir einbildete meinen Haaransatz 1 cm weiter hinten zu haben - ja pubertierende Jugendliche haben manchmal komische Ideen. Leider hat mich Dr. ... - obwohl er wusste, dass ich noch nicht 18 bin - bedenkenlos behandelt, dafür natürlich ordentlich Geld kassiert, und leider oben drauf noch dauerhafte Schäden hinterlassen…
Nicht nur, dass aus dem 1 cm, 2-3 cm wurden (da ist ihm wohl ein paar mal der Laser entglitten), sonder der Laser hat auch an beiden meiner Schläfen dunkle Streifen hinterlassen. Ich dachte erst jahrelang, dass des wohl durch die fehlenden Haare jetzt erst sichtbare Äderchen sind, es sind aber tatsächlich bleibende Hautverfärbungen durch den Laser…
Mein Haaransatz it entstellt, ich kann seitdem keine zurückgebundenen Haarfrisuren mehr tragen.
Ja, davon hatte ich schon 3. Mit 7 Jahren wurden mir die Ohren angelegt. Dann nochmal mit 18, weil die genauso abstanden wie vorher. Ob ich auch die Nasenscheidewand dazu zählen kann, weis ich nicht?
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