
von Margit Badics
Der Klassizismus verbreitete sich als einer der letzten europäischen Großstile über den ganzen Kontinent und hielt sich in seinem Geltungsanspruch bis ins 20.Jahrhundert. Die Autorin beschäftigt sich in ihrer Arbeit ausgehend von Winkelmanns kunsttheoretischem Ansatz Edle Einfalt, stille Größe mit den klassizistischen Kunsttheorien und den für sie typischen Idealen künstlerischen Schaffens. Dabei zeigt sie die zentrale Bedeutung der Laokoon-Gruppe für die Herausbildung des künstlerischen Schönheitsideals auf, das Goethe und ihm Gleichgesinnte den Künstlern seiner Zeit als gültigen Maßstab ihres Schaffens vermitteln wollten. Goethes Beziehung zur bildenden Kunst und seine Wirkung auf die Malerei wird an konkreten Beispielen interpretierend herausgestellt und ermöglicht damit auch heutigen Lesern einen Zugang zum besseren Verständnis des künstlerischen Schaffens im Klassizismus.
29.03.13 | |
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