14. Juli 2011
So groß das Interesse von Frauen für Schamlippenkorrekturen mittlerweile ist, so hoch ist leider auch die Anzahl an misslungenen Operationen. Viele der Patientinnen wollen Geld sparen und suchen sich das günstigste Preisangebot und der behandelnde Chirurg versichert ihnen, dass es sich um einen simplen Eingriff handelt, der kaum Risiken mit sich bringt. Leider entspricht dies nicht der Wahrheit.
Dr. Günther, Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie kennt das Problem und hat immer mehr Patientinnen, die nach einer missratenen Schamlippenverkleinerung nun eine Korrekturoperation wünschen bzw. benötigen.
Er gibt einige Tipps, die der Frau dabei helfen können, einen seriösen und erfahrenen Arzt zu finden. So ist zur genauen Voruntersuchung ein gynäkologischer Untersuchungsstuhl unerlässlich. "Für die eine Patientin ist die reine Länge der Schamlippe störend, bei anderen sind es seitliche Hautfalten oder Überschüsse am Klitorishäutchen, die korrigiert werden müssen, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen", so Günther - ohne eine genaue Untersuchung kann der Chirurg der Patientin also auf keinen Fall ein gutes Ergebnis versprechen.
Auch sollte die Frau nach Vorher-Nachher-Fotos fragen, um etwas über die Erfahrungen des Chirurgen zu erfahren.
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