2. Februar 2011
Wer mit dem Aussehen seines Pos unzufrieden ist, kann sich einer operativen Gesäßstraffung unterziehen. Nach der Operation müssen einige Dinge beachtet werden.
Bei einer Postraffung wird meist ein großer Schnitt oberhalb des Gesäßes gesetzt und von hier aus Fettgewebe abgesaugt und die überschüssige Haut entfernt und gestrafft. Die Hautenden werden dann wieder vernäht. Einige Ärzte operieren auch minimal-invasiv und müssen hier nur kleine Schnitte zum Einführen der Geräte setzen. Narben entstehen bei dieser Operationsmethode kaum.
Während der Operation werden Drainagen unter die Haut gelegt, so dass Blutreste und Wundsekret nach außen ablaufen können. Diese können meist bereits nach einigen Tagen wieder entfernt werden. Direkt nach der Postraffung legt der Arzt einen straffen Kompressionsverband an. Dieser dient auch dazu, dass sich die Schwellungen möglichst gering halten. In einigen Fällen muss der Patient für einige Tage ein Antibiotikum einnehmen, um Infektionen durch Bakterien zu verhindern.
Durch die Operation entstehen Wunden, die in den ersten Tagen mehr oder weniger starke Schmerzen bereiten. Am besten können die Schmerzen im Liegen ertragen werden. Die Patienten erhalten natürlich auch Schmerzmittel, um die Beschwerden zu lindern. Sobald die Schmerzen erträglich sind, sollte der Patient sich viel bewegen. Das Heben von Gegenständen oder auch Sport sind jedoch in den ersten Wochen verboten. Auch langes Sitzen sollte vermieden werden. Wer beruflich eine sitzende Tätigkeit ausübt, sollte sich demnach in dieser Zeit Urlaub nehmen. In den Tagen nach der Operation dürfen auch keine Medikamente eingenommen werden, die das Blut verdünnen, wie dies z.B. bei einigen Kopfschmerzmitteln der Fall ist. Auch auf das Rauchen von Zigaretten und das Trinken von Alkohol sollte in der ersten Zeit verzichtet werden, um die Wundheilung nicht zu gefährden.
Der Gang in ein öffentliches Schwimmbad, eine Sauna oder ein Solarium sollte ebenfalls in den ersten Wochen nach der Postraffung vermieden werden. Auch direkte Sonneneinstrahlung im Bereich des Gesäßes wirkt sich negativ auf die Narbenbildung aus.
Die Fäden, die der Arzt während der Operation verwendet hat, können in der Regel nach etwa zwei Wochen entfernt werden. Selbstauflösende Fäden müssen nicht gezogen werden, diese werden vom Körper abgebaut.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
05.12.11 | |
![]() | POSTRAFFUNG |
22.01.11 | |
![]() | POSTRAFFUNG |
18.12.10 | |
![]() | POSTRAFFUNG |
28.06.10 | |
![]() | POSTRAFFUNG |
11.01.10 | |
![]() | POSTRAFFUNG |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Postraffung Forum

