Intimbereich des Mannes: Pubic, Prinz-Albert-Piercing und Reverse Prinz Albert (Queen Victoria)

Nahaufnahme schreiender Frauenmund mit Zungenpiercing

Verschiedene Regionen des Intimbereichs des Mannes lassen sich durch diese drei Piercingvarianten verschönern

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  • von Paradisi-Redaktion

An der Übergansstelle zum Penis wird ein Pubic-Piercing gestochen. Das Prinz-Albert-Piercing und auch das ähnliche Reverse Prinz Albert (Queen Victoria) befinden sich an der Eichel des Mannes, beide werden durch die Harnröhre gestochen.

Pubic

Als Pubic bezeichnet man ein männliches Intimpiercing, das am Penisansatz sitzt. Beim Mann wird das Piercing waagerecht gestochen, das entsprechende Gegenstück bei der Frau heißt Christina-Piercing und wird vertikal gestochen.

Wie bei jedem anderen Oberflächenpiercing besteht auch beim Pubic-Piercing die Gefahr des Herauswachsens. Es sollte daher direkt an der Übergangsstelle zum Penis gepierct werden, hierfür sollte der Penis vor dem Anzeichen angehoben werden, um die genaue Position zu bestimmen. Als Piercingschmuck haben sich

  • Barbell,
  • Curved Barbell und BCR oder auch
  • ein Surface Bar mit einem Durchmesser von mindestens 1,6 Millimetern

bewährt. Als Ersteinsatz empfiehlt sich Schmuck aus flexiblem PTFE.

Prinz-Albert-Piercing

Das Prinz-Albert-Piercing (kurz PA) verläuft von der Harnröhre und tritt durch die untere Peniswand beim Fenum (Vorhautbändchen) wieder aus. Das Piercing wird

  • meist mit einem Ball Closure Ring,
  • glatten Segmentring oder
  • einem Curved Barbell getragen, manchmal auch mit
  • einem Prinzen-Zepter

Bei Frauen bezeichnet man ein ähnliches Piercing als Prinzessin-Albertina-Piercing.

  1. Beim Stechen wird eine Venenverweilkanüle in die Harnröhre eingeführt, dabei wir die Nadel etwas zurückgezogen, damit es zu keinerlei Verletzungen kommt. Erst wenn die Nadel richtig platziert ist, erfolgt der Stich durch das Vorschieben der Nadel.

  2. Eine weitere Methode ist das Piercen mit einer Metallröhre (Receiving Tube), die bis zur gewünschten Tiefe in die Harnröhre eingeführt wird. Die Vorderseite wird dann vorsichtig nach außen gedrückt, bis sie sich abzeichnet, nun erfolgt der Stich von außen. Die Receiving Tube verhindert eine Verletzung der Harnröhre. Eine lokale Betäubung der Stichstelle ist möglich.

Die Heilung verläuft meistens unproblematisch, nach vier bis sechs Wochen sollte die Heilung abgeschlossen sein.

Reverse Prinz Albert (Queen Victoria)

Das Reverse Prinz Albert, auch Reverse PA, RPA oder Queen Victoria genannt, ist ein Intimpiercing des Mannes. Es verläuft von der Harnröhre und tritt durch die obere Peniswand der Gans penis aus. Das Reverse Prinz Albert Piercing ist das Gegenstück des nach unten verlaufenden Prinz Albert Piercings, besitzt der Träger beide Varianten entspricht dies dem sogenannten Apadravya.

Der Stichkanal eines Queen Victoria ist etwas länger als der eines Prinz-Albert-Piercings, darum beträgt die Heildauer zwei bis fünf Monate. Als Schmuck kann

  • ein Ball Closure Ring,
  • ein glatter Segmentring oder
  • ein Barbell

getragen werden. Das Dehnen ist bei einem Reverse Prinz Albert problemlos möglich.

Grundinformationen zum Piercing

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Offener Mund mit Piercing durch Zunge schreiend © unpict - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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