11. März 2010
Als Ohrpiercing bezeichnet man das Piercen der Ohrmuschel oder des Ohrläppchens. Es dient zur Verzierung der Ohren mit einem Schmuckstück.
Ziel und Zweck eines Ohrpiercings ist die ästhetische Verzierung der Ohren mit einem Schmuckstück. Dazu wird ein Loch durch das Ohrläppchen oder die Ohrmuschel gestochen oder geschossen.
Das Ohrpiercing hat eine lange Tradition. Bereits in der Antike verzierte man die Ohren mit verschiedenen Schmuckstücken. Auch in der Gegenwart erfreut sich das Piercen der Ohren nach wie vor größter Beliebtheit. Bei einem Ohrpiercing unterscheidet man zwischen verschiedenen Varianten, die an unterschiedlichen Stellen des Ohrs gestochen oder geschossen werden. Die klassischste Methode ist das Lobe-Piercing, das durch die Mitte der Ohrläppchen erfolgt. Bei einem Helix-Piercing wird das Schmuckstück an der Ohrkante angebracht und dazu das Loch durch das Knorpelgewebe gestochen. Beim so genannten Industrial-Piercing führt man ein Barbell in zwei gegenüberliegende Helix-Piercings ein. Als Conch-Piercing bezeichnet man ein Piercing, das durch die äußere oder innere Ohrmuschel gestochen wird. Weitere Varianten sind das Rook-, Daith-, Snug-, Tragus- und Anti-Tragus-Piercing. Als Materialien für ein Schmuckstück kommen zumeist Acryl, Gold, Silber, Stahl oder Titan zum Einsatz.
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