11. März 2010
Um störende Schlupflider zu beseitigen und die oberen Augenlider zu straffen, kann eine Oberlidkorrektur durchgeführt werden. Dabei wird überschüssiges Haut- und Fettgewebe chirurgisch entfernt.
Bevor die Oberlidkorrektur vorgenommen wird, führt der behandelnde Chirurg ein Gespräch mit dem Patienten über den bevorstehenden Eingriff. Dabei erhält der Patient wichtige Informationen über die Behandlungsmöglichkeiten, den Operationsverlauf und mögliche Komplikationen. Bereits in den Tagen vor der Oberlidkorrektur sollte die zu operierende Person auf den Genuss von Zigaretten verzichten, da das Nikotin zu Durchblutungsstörungen im Operationsbereich führen kann. Darüber hinaus müssen bestimmte blutverdünnende Medikamente, die Acetylsalicylsäure (ASS) beinhalten, unter Umständen abgesetzt werden, was jedoch mit dem Arzt abgeklärt werden sollte.
Normalerweise lässt sich eine Oberlidkorrektur ambulant ausführen und nimmt nur etwa ein bis zwei Stunden in Anspruch. Ein kurzer stationärer Klinikaufenthalt von einer Nacht ist meist nur dann erforderlich, wenn der Patient eine Vollnarkose während des Eingriffs wünscht. In der Regel genügt aber eine lokale Betäubung des Operationsgebietes. Zur Beseitigung der unästhetischen Schlupflider führt der Chirurg einen Hautschnitt quer über dem Oberlid aus. Dies hat den Vorteil, dass nach der Operation die entstandene Narbe kaum zu sehen ist, da sie sich in der Lidfalte befindet. Während der Korrektur wird das überschüssige Haut- und Fettgewebe des Oberlids vom Chirurgen entfernt. Ist eine Schwäche des Lidmuskels die Ursache für die Schlupflider, wird auch der Muskel gestrafft. Darüber hinaus kann eine Oberlidkorrektur auch mit einem Brauenlifting, bei dem der Chirurg die Augenbrauen anhebt, verbunden werden. Gegen Ende des Eingriffs vernäht der Chirurg die Hautschnitte und dem Patienten werden kühlende Kompressen auf die Augenlider gelegt, um der Bildung von Schwellungen entgegen zu wirken. Außerdem kann auch ein stützender Pflasterverband angelegt werden.
Um Schwellungen zu vermeiden, muss das Operationsgebiet auch in den folgenden Tagen mit kühlen Kompressen behandelt werden. Auf diese Weise kann der Heilungsprozess beschleunigt werden. Ca. fünf bis sieben Tage nach der Oberlidkorrektur werden die Fäden wieder entfernt. Als Nachsorgemaßnahme sollte der Patient für einige Zeit auf körperliche Anstrengung und die Verwendung von Make-up verzichten.
Wie bei allen operativen Eingriffen, kann es auch bei einer Oberlidkorrektur zu Nachwirkungen kommen. Dies können Schmerzen, Hämatome, Spannungsgefühle und Schwellungen sein. Normalerweise besteht bei einer fachgerechten Ausführung der Operation jedoch nicht die Gefahr von größeren Komplikationen.
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