8. März 2010
Um überschüssige Haut- und Fettpolster von den Oberarmen zu entfernen, ist eine Oberarmstraffung zu empfehlen. Vor dem operativen Eingriff sollte man einige Verhaltensregeln beachten.
Im Vorfeld einer Oberarmstraffung sollten einige Verhaltensregeln beachtet werden, um einem optimalen Heilungsverlauf zu gewährleisten. Dazu gehört z.B. der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten, damit es nicht zu Komplikationen wie Wundheilungsstörungen kommt. Auch das Absetzen von blutverdünnenden Arzneimitteln, die Acetylsalicylsäure (ASS) enthalten wie beispielsweise Aspirin wird empfohlen, um das Risiko von Nachblutungen einzugrenzen.
Durchgeführt wird eine Oberarmstraffung in der Regel stationär in einer Klinik. Dabei ist sowohl eine örtliche Betäubung als auch eine Vollnarkose möglich. Die Dauer des Eingriffs beträgt etwa ein bis zwei Stunden. Zusätzlich kann auch eine Fettabsaugung durchgeführt werden. In diesem Fall dauert der Eingriff etwas länger. Zu Beginn der Oberarmstraffung markiert der ausführende Chirurg die Hautstellen, an denen die Schnitte durchgeführt werden, mit einem wasserfesten Stift. Dann nimmt er einen Einschnitt an den markierten Stellen vor. Da die Schnitte spindelförmig an der Innenseite des Arms verlaufen, sind spätere Narben kaum zu sehen. Im Verlauf des Eingriffs entfernt der Chirurg die überschüssigen Haut- und Gewebepolster und schafft wieder ein harmonisches Gesamtbild. Zum Ende der Oberarmstraffung werden die Hautschnitte sorgfältig vernäht. Um für den Abfluss von Blut und Wundflüssigkeit zu sorgen, erhält der Patient eine Drainage. Abschließend erfolgt die Versorgung mit einem festen Druckverband.
Nach etwa zwei bis drei Tagen wird die Drainage wieder abgenommen. Der Druckverband hingegen muss, je nach individuellem Fall, noch einige Wochen getragen werden und wird mehrfach erneuert. Für eine gute Nachsorge ist es wichtig auf Alkohol und Zigaretten vorläufig zu verzichten. Darüber hinaus muss sich der Patient schonen und schwere körperliche Anstrengungen vermeiden. Leichte Gymnastik wird jedoch empfohlen, damit es nicht zu einer Gewebeverhärtung kommt.
Zu den häufigsten Nachwirkungen einer Oberarmstraffung zählen Schwellungen, Rötungen, Blutergüsse, Spannungsgefühle und leichte Schmerzen. Diese Beschwerden sind aber nur vorübergehend. Mögliche Komplikationen können Wundheilungsstörungen, Taubheitsgefühle oder Infektionen sein.
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