11. Januar 2011
In einigen Fällen gibt es medizinische Gründe für eine operative Magenverkleinerung. Die richtige Ernährung nach dem Eingriff ist von entscheidender Bedeutung.
Ärzte nehmen erst dann eine operative Magenverkleinerung vor, wenn ein stark adipöser Patient viel Gewicht verlieren muss und andere Maßnahmen wie z.B. eine Ernährungsumstellung und ausreichend Bewegung nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben.
Bei einer Magenverkleinerung trennen die Ärzte einen winzigen Teil des Magens ab und bezeichnen diesen als „Vormagen“. Dieser Vormagen hat eine kleine Verbindung zum ehemaligen Magen, so dass die Nahrung nur noch sehr langsam hindurch gelangen kann. Die Folge ist, dass die Patienten nur noch sehr kleine Portionen zu sich nehmen können.
Mit der richtigen Lebensweise können die Patienten nach der Magenverkleinerung sehr viel Gewicht abnehmen. Die richtige Ernährung ist jedoch sehr wichtig für die Gesundheit und das Wohlbefinden nach einer Magenverkleinerung.
Da der Vormagen deutlich kleiner als der normale Magen ist, können die Patienten nur noch kleine Portionen zu sich nehmen. Wird dies nicht beachtet, so droht heftiges Erbrechen, da der kleine Magen nur eine gewisse Menge an Nahrung aufnehmen kann. Nach der Magenverkleinerung müssen die Mahlzeiten gewissenhaft über den Tag verteilt werden. Sobald der Patient ein Sättigungsgefühl bemerkt, muss er sofort aufhören zu essen. Wichtig ist auch, die Nahrung gut zu kauen, bevor sie geschluckt wird.
Natürlich müssen auch Patienten nach einer Magenverkleinerung ausreichende Mengen trinken. Die Getränke sollten die Betroffenen jedoch unabhängig vom Essen zu sich nehmen. Meist wird empfohlen, eine halbe Stunde vor und auch nach dem Essen nichts zu trinken.
Von einer Ernährungsberaterin können die Patienten Tipps erhalten, welche Lebensmittel von nun an geeignet und welche für ihren Körper schlecht sind. Grundsätzlich sollten immer leichtverdauliche Lebensmittel verzehrt werden. Blähende Speisen wie z.B. Kohl sollten dagegen vermieden werden. Lebensmittel, die gut geeignet sind, da sie viel Eiweiß enthalten, sind z.B. Milchprodukte, Fisch und Fleisch. Von Schokolade, Limo, Marzipan, Marmelade und fettigen frittierten Produkten sollten die Patienten jedoch eher die Finger lassen. Auch spezielle Lebensmittel für Diabetiker, die Zusatzstoffe wie z.B. Sorbit enthalten, dürfen nicht verzehrt werden.
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17.03.12 | |
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15.12.11 | |
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