8. März 2010
Um die Augenlider zu straffen und ihnen wieder zu einem besseren Aussehen zu verhelfen, kann eine Lidkorrektur durchgeführt werden. Im Vorfeld der Operation sind allerdings einige Verhaltensregeln zu beachten.
Vor der Augenlidkorrektur findet ein ausführliches Gespräch zwischen dem Patienten und dem behandelnden Arzt statt, um den Ablauf der Operation, die Behandlungsmöglichkeiten und eventuelle Risiken abzuklären. Außerdem sind im Vorfeld des Eingriffs ein paar Verhaltenregeln zu beachten. Um Durchblutungsstörungen im Operationsbereich zu vermeiden, sollte bereits zwei Wochen vor der Lidkorrektur auf den Konsum von Nikotin verzichtet werden. Auch bestimmte Medikamente, die blutgerinnungshemmende Substanzen wie z.B. Acetylsalicylsäure enthalten, müssen vorher abgesetzt werden.
Eine Augenlidkorrektur dauert in der Regel ca. ein bis zwei Stunden und kann ambulant durchgeführt werden. Während des Eingriffs erhält der Patient eine örtliche Betäubung. Falls gewünscht, kann auch eine Vollnarkose erfolgen. In diesem Fall ist allerdings ein kurzer stationärer Klinikaufenthalt erforderlich. Besonders häufig werden bei einem Augenlifting Schlupflider korrigiert. Dazu wird ein Schnitt quer über das Oberlid des Auges durchgeführt. Da die Narbe dadurch in der Lidfalte liegt, ist sie später kaum zu sehen. Nach dem Schnitt entfernt der Chirurg das überschüssige Haut- und Fettgewebe des Oberlids. Für den Fall, dass die Schlupflider durch eine Schwäche des Lidmuskels hervorgerufen werden, kann auch der Lidmuskel gestrafft werden. In manchen Fällen wird die Oberlidkorrektur mit einem Augenbrauenlifting, bei dem die Augenbrauen angehoben werden, kombiniert. Die Entfernung von Tränensäcken verläuft ähnlich wie die Korrektur der Schlupflider. Nach einem Schnitt unterhalb des Lidrands, entfernt der Chirurg das erschlaffte und überschüssige Haut- und Fettgewebe. Zusätzlich kann eine Straffung des Lidmuskels durchgeführt werden. Zum Ende des Eingriffs vernäht der Chirurg die Hautschnitte mit einem feinen Faden. Um Schwellungen und möglichen Hämatomen (Blutergüssen) vorzubeugen, legt man dem Patienten kühle Kompressen auf die Augen. Auch ein stützender Pflasterverband kann angelegt werden.
Das Kühlen der Augen mit kalten Kompressen ist auch in den ersten Tagen nach der Operation sehr wichtig, um Schwellungen entgegen zu wirken und den Heilungsverlauf zu beschleunigen. Nach etwa fünf bis sieben Tagen werden die Fäden entfernt. In der folgenden Zeit ist es ratsam, dass der Patient auf anstrengende körperliche Aktivitäten verzichtet. Auch von der Verwendung von Make-up sollte vorläufig abgesehen werden.
Mögliche Nachwirkungen einer Lidkorrektur können vorübergehende Schmerzen, Schwellungen, Blutergüsse und unangenehme Spannungsgefühle sein. Bei einer fachgerechten Durchführung der Augenlidkorrektur sind jedoch normalerweise keine größeren Komplikationen zu erwarten.
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21.05.12 | |
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